Im Schatten seiner Flügel

Unser Gott ist ein Gott, der Wunder tut. Der auf übernatürliche Weise in unser Dasein kommen kann. Manchmal öffnen sich unsere Augen für die unsichtbare Welt um uns herum.

Wir dürfen das in der letzten Zeit erleben.

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Ich habe einmal gehört, dass in der Bethel Church in Redding, Kalifornien einfach so Federn von der Zimmerdecke fielen. Die ganzen Luftschächte wurden auseinander genommen, weil man gedacht hatte, es würden Vögel dort nisten. Aber es wurden keine Vögel gefunden und schließlich fand man sich damit ab, dass hier ein übernatürliches Phänomen passierte und Gott sich so manifestierte. Dass das in Form von Federn war, ist überhaupt nicht abwegig, benutzt die Bibel doch öfters das Bild, dass wir im Schutz von Gottes Flügeln sind.

‚Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.‚ Psalm 17,8

‚Lass mich wohnen in deinen Zelten ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen.‘ Psalm 61,5

‚Der Herr, der Gott Israels, unter dessen Flügeln du Zuflucht gesucht hast, soll dir das vergelten und dich reich belohnen.‘ Rut 2,12

Mich hat das mit den Federn fasziniert. Ich liebe es, wenn Gottes Reich in unsere Welt hereinbricht und wir einen kleinen Einblick in die Realität der unsichtbaren Welt bekommen! Wenn unerklärliche Dinge passieren und wir einfach voller Staunen anerkennen müssen, dass Gott gewaltig und groß ist.

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Und so habe ich angefangen zu beten, dass Gott sich auch auf diese Weise uns als Familie zeigt. Im letzten Winter haben wir tatsächlich schneeweiße, flauschige Federn im Garten gefunden. Dann längere Zeit nur vereinzelt ein paar Federn. Und nun seit ein paar Tagen ist unser Garten regelrecht übersät mit Federn! Wir kommen gar nicht hinterher mit dem Einsammeln! Es ist eine Freude diese kleinen, sauberen, teilweise blütenweiße Federn zu betrachten. Mittlerweile ist schon eine kleine Schüssel voll und die Zartheit und Sanftheit von so vielen Federn zeichnet uns ein neues Bild von Gottes Güte und Liebe. Er umgibt uns mit so viel Weichheit, so viel Geborgenheit…

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Wir sind mittlerweile fest davon überzeugt, dass diese Federn Zeichen des Himmels sind. Genau wie in Redding haben wir erstmal alles abgesucht nach Nestern, haben den Himmel beobachtet und auf Vögel gewartet, aber nichts entdeckt. Interessant ist, dass die Federn praktisch in einer Spur um unser Haus herum liegen und immer zur gleichen Tageszeit entdeckt werden. Wenn wir sie aufsammeln, dann fliegen diese kleinen, leichten Federn beim kleinsten Windstoß uns wieder aus der Hand – es ist kaum zu erklären, wie sie immer wieder bei uns im Garten und noch dazu in dieser Anordnung landen.

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Ich persönlich gehe gerade durch eine sehr herausfordernde Zeit, die mir viel Kraft und Mut abverlangt. Jesus weiß, dass dieses liebevolle Zeichen mit den Federn, genau die Botschaft ist, die mein Herz gerade braucht.

Und diese Federn machen Sehnsucht auf mehr. Mehr übernatürliche Begegnungen mit Jesus, mehr Einblick in Sein Reich, mehr von Ihm….immer mehr von Ihm. Je mehr wir von seiner Güte schmecken und sehen, desto mehr wollen wir uns in ihm verlieren.

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Foto Credits: Inka Hammond

 

 

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Working on the 90%

„Life is 10% what happens to us and 90% of how you react to it.“ -Charles R. Swindoll

Today should have not happend this way… I, sure didn’t plan it this way!

I woke up at 5 am today ready to go to the prayer room.  All thankful for the car I have, I drove off through the empty Sunday morning streets.  Just before I got to the Prayerhouse – my front left tire blew.  Just barely making it over a big intersection, I parked the car in a side road and walked the last bit to the prayerroom to begin my 2 hour prayer time.

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How do I start a prayertime when I have a flat tire in my head – frustrated about what just happened?!  How can I truly pray when there are so many worries going through my mind?  „How will I get home?“ „I didn’t want to buy new tires this month!“ „How do I put on a spare tire ?“  „How do I get the car back home?“ :  A thousand little thoughts distracting me.  I sat down in the back of the prayerroom thinking:  „These are going to be long 2 hours!“

Thankfully though I remembered that I do have a choice!  A choice to worry and a choice to trust God.  I can sit in the prayerroom full of worry,  planing and sceaming on how to get my problem fixed or I can choose to trust in God who said he sees everything and will take care of me.  So 10 minutes into sitting in the back worrying I took a stand!

Litterally – I stood up.

One thing I have learned lately is that my physical posture in prayer has a direct influence on my heart attitude.  It matters what I do with my body in prayer and it can make the defining difference.  So I stood and began to walk and pray.  I began to remind myself of all the attributes God has. I started to see my situation from a different perspective and realized that my worrying was not going to change a thing.  Prayer has so much to do with the perspective from which you are praying.  Standing still, facing the wall I said: „God, I choose to not worry about this.  I choose you!“

I choose to work on the 90%.  How about you?

(I was later that day able to put on the spare tire and get the car home – I’m going tire shopping today 😉 )

Spätsommer

Die Ferien gehen in Bayern langsam aber sicher ihrem Ende zu. Unser Jüngster geht seit ein paar Tagen in den Kindergarten. Veränderungen stehen vor der Tür!

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Herbstblumen in unserem Garten…

Nicht mehr lange und alle Kinder sind vormittags aus dem Haus. Die vergangenen 10 1/2 Jahre war ich die typische stay-at-home Mama und habe es (meistens) sehr genossen. Ich kann gar nicht glauben, dass die Jahre mit Kleinkindern um mich herum nun zu Ende sind und ich plötzlich Zeit nur.für.mich habe! Seit Monaten träume und plane ich schon und ich freue mich sehr, ab Oktober im Gebetshaus mit einer lieben Freundin die Auszeitler zu begleiten und regelmäßig am Donnerstag von 9-10 Uhr im Gebetsraum Lobpreis zu leiten. Und ich hoffe, das ein oder andere Nähprojekt in Angriff zu nehmen und vielleicht sogar einen Onlinekurs über Anbetung zu belegen. Okay, ich sehe schon: ich bin total verplant! Aber ich freue mich sehr auf diese neue Phase in meinem, unseren Familienleben.

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Gott hat Jeremy und mich während den vergangenen Sommerwochen dazu herausgefordert, nachzudenken wo unseren ‚Mandate‘ liegen. Wo ruft der Herr uns hin? Was ist dran, was nicht? Was ist unser Herzschlag, wofür brennen wir? Es war spannend darüber zu beten und zu spüren: eigentlich ist es glasklar, was der Herr uns aufs Herz gelegt hat. Und so haben wir eine kleine Skizze angefertigt und wollen sie bei uns zu Hause aufhängen und immer wieder dem Herrn hinlegen und mutig vorangehen. Bei all den Überlegungen hat uns ein Satz von Mark Batterson sehr vorangetrieben:

‚Wenn dir dein Traum keine Angst macht, ist er zu klein.‘

Gott liebt es, wenn wir groß träumen, so dass es gar nicht möglich werden kann, wenn Er nicht eingreift. Es ist ein bisschen so wie auf dem Wasser laufen…ein super Glaubenstraining!

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Diesen Sommer haben wir Gottes Versorgung wunderbar erleben dürfen. Zum Beispiel haben wir für Urlaubsgeld gebetet. Anfang August fingen wir an Gott um eine bestimmte Summe zu bitten – aber sie kam und kam nicht. Nach unserem Urlaub erfahren wir, dass bereits Ende Juli eine uns unbekannte Person genau diesen Betrag auf unser Gebetshauskonto überwiesen hat!
Wir lieben es zu verreisen und waren Anfang des Jahres ein wenig skeptisch, wie wir das mit unserer neuen Lebenssituation als Missionare dieses Jahr finanzieren sollen. Und dann erhielten wir eine liebe Email von einer Familie aus Wien (die wir zu dem Zeitpunkt noch nicht kannten) und sie boten uns an, dass wir in ihrer Wohnung Urlaub machen können, wenn sie selber verreist sind. Voller Freude und Staunen haben wir dieses großzügige Angebot angenommen und haben nun zwei wunderschöne Wochen in Wien verbracht. Das bedeutet uns auch deswegen sehr viel, weil Jeremy dort aufgewachsen ist und auch ich fast 2 Jahre dort gelebt und wir einen wichtigen Abschnitt in unserer Beziehung in Wien durchlaufen haben. Gott ist gut!

Am 2.9. erschien mein erster Beitrag in der neuen Reihe ‚BeneDicta‘ von kath.net. 5 Frauen schreiben jede Woche einen Artikel über das was sie und die Welt bewegt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich angefragt wurde mitzumachen – vor allem weil es eine katholische Plattform ist und ich es als Ehre empfinde, als evangelisch-freikirchliche Autorin dabei sein zu dürfen. Wir erleben mehr und mehr: der Herr führt zusammen, was zusammen gehört. Hier könnt ihr meinen Beitrag nachlesen: ‚Weinen erlaubt‘. 

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In all dem Neuen, zwischen all den Veränderungen, tut es gut zu wissen, dass unser Herr derselbe ist – gestern, heute und morgen. Er ändert sich nicht, seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Manchmal fühlen wir uns überwältigt, verängstigt, wenn das Leben so schnell voran geht, dass wir kaum hinterher kommen. Wenn der Terminplaner so voll ist und wir uns fragen, ob wir uns selbst irgendwann entlang des Weges verloren haben. Es ist immer der richtige Zeitpunkt inne zu halten und sich auf Gott auszurichten. Es ist nie zu spät, sein ganzes Leben ihm hinzulegen.

Wir lassen uns von Jesus führen in weites, unbekanntes Land…

photo credits: Familie Hammond, thecall.com

 

Fürchte dich nicht

Es hat uns in den vergangenen Wochen fast den Atem verschlagen. So viele schreckliche Dinge sind passiert, dass man kaum hinterher kam und schon ein mulmiges Gefühl hatte, die Tagesschau App zu öffnen.

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Die Begriffe ‚Islamistisches Attentat‘, ‚Selbstmordattentäter‘ rückten plötzlich mit so vertrauten Orten wie Würzburg, Ansbach, Reutlingen zusammen. Das, was bis vor kurzem noch weit weg war, passiert mit einem Mal fast vor der eigenen Haustüre.

Worte können kaum beschreiben wie dankbar wir sind, dass es Orte wie den Gebetsraum in Augsburg gibt. Orte der Hoffnung. Orte der Zuversicht. In Bremen, in Stuttgart, in Nürnberg – überall wird gebetet und nicht erst seit den Anschlägen. Das ist die gute Nachricht in diesen verwirrenden, angstmachenden Zeiten! Unsere Gebete machen den Unterschied. Unsere Gebete bringen Licht ins Dunkel. Unsere Gebete sind wie ein Anker für unsere Herzen. Unsere  Gebete richten unseren Blick neu aus auf Jesus und rücken die Geschehnisse wieder in die richtige Perspektive.

Jesus spricht in den Schrecken unserer Tage laut und deutlich: ‚Fürchtet euch nicht.‘

Und das möchte ich dir zusprechen. Der Herr sagt zu dir: ‚Fürchte dich nicht.‘ Hab keine Angst. Vertrau mir. Jesus sitzt auf dem Thron. Er hat alles unter Kontrolle.

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Und sei ermutigt zu beten! Dein Gebet macht einen Unterschied! Rufe den Sieg Gottes über deiner Heimatstadt aus, über deiner Nachbarschaft. Proklamiere die Güte Gottes über unserem Land. Segne unsere Politiker. Bitte um Weisheit. Tritt ein für die Menschen moslemischen Glaubens, dass sie heim finden zum Vater aller Vaterschaft.

Das ist vielleicht die wichtigste Aufgabe, die wir als Christen in diesen Zeiten haben: das Gebet. Nein, wir sind nicht hilflos und uns sind nicht die Hände gebunden. Wir haben das Vorrecht die Geschichte beeinflussen zu können, indem wir voller Zuversicht vor den Thron Gottes treten und einstehen für unser Land und unseren Kontinent und für die ganze Welt.

Der Herr ist für uns und nicht gegen uns. 

Hier noch ein paar hilfreiche, interessante Gedanken zur aktuellen Situation: 

Videobotschaft von Dr. Johannes Hartl

Interview mit einem Pressesprecher der israelischen Armee

Aufruf zum Gebet von Ben Fitzgerald (auf Englisch) 

 

photo credit: <a href=“http://www.flickr.com/photos/30478819@N08/27316985814″>Polizei</a&gt; via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/“>(license)</a&gt;
photo credit: <a href=“http://www.flickr.com/photos/36908075@N03/4329432316″>Turn my Darkness into Light</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/“>(license)</a&gt;

Freundestreffen 2016

Jedes Jahr veranstaltet das Gebetshaus ein Freundestreffen, zu dem alle Freunde des Gebetshauses eingeladen werden, die die Vision nicht nur im Gebet und im Herzen, sondern auch finanziell unterstützen.

Wir als Familie haben uns sehr auf diesen Tag gefreut, vor allem weil wir einige unserer Partner das erste  Mal persönlich kennen lernen konnten. Seit Jeremy im März 16 GebetshausMissionar geworden ist, hat Gott uns mit vielen wunderbaren Menschen verbunden, die uns seitdem jeden Monat finanziell für den Dienst freisetzen. Jeremys Arbeit trägt sich zu 100% aus Spenden und wir leben komplett von der Vorsehung und Versorgung Gottes.
Als im November letzten Jahres die Entscheidung anstand, ob wir Gottes Ruf in die Gebetsbewegung folgen, waren wir uns des großen Risikos, was das Finanzielle angeht, sehr wohl bewusst. Aber wir wussten auch, dass Gott das bezahlt, was er bestellt. Dass er ruft und dann auch versorgt. Nur allein, weil wir das in der Bibel lesen und weil wir es auch schon persönlich erleben durften, konnten wir diesen Schritt wagen. Und Gott hat uns nicht im Regen stehen lassen: nach und nach stellten sich Menschen an unsere Seite und geben uns nun Monat für Monat etwas von ihrem Geld ab, so dass Jeremy sich ganz in das Gebetshaus investieren kann. Es erstaunt uns immer wieder, wenn wir darüber nachdenken, wie Gott innerhalb kürzester Zeit uns ein Gehalt zur Verfügung gestellt hat, von dem wir gut leben können.

Es war also eine riesengroße Freude, gestern einige von unseren Partnern zu treffen! Um 9 Uhr ging das Freundestreffen offiziell los und man konnte sich bei einer Tasse Kaffee schon etwas unterhalten. Um 10 Uhr gab es erstmal Lobpreis und dann einen sehr guten, ermutigenden und herausfordernden Input von Dr. Johannes Hartl, dem Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg. Es ging um nichts weniger als die Errettung Europas und Gottes wunderbaren Plan in dieser schwierigen und für viele mutlosen Zeit. Die Grundaussage lautete, dass es ist nicht an der Zeit ist zu verzagen, sondern aufzustehen und im Glauben, dass Gott Großartiges vorbereitet, voran zu gehen. Deutschland (und ganz Europa) braucht Jesus!

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Copyright Foto: Johannes Hartl

In der Mittagspause gab es wieder Gelegenheit zu Gesprächen und etwas Zeit zum Ausruhen. Der Nachmittag startete mit Lobpreis, darauf folgend Informationen über das vergangene Gebetshausjahr und was für das nächste Jahr und darüber hinaus geplant ist. Um 16 Uhr war dann Zeit, in der sich die GebetshausMissionare mit ‚ihren‘ Unterstützern zurück ziehen konnten um sich persönlich auszutauschen und füreinander zu beten.
Das war für uns persönlich das Highlight des Tages: da sassen wir nun auf Bierbänken in einem kleinen Kreis im Schatten eines großen Busches. Und es fühlte sich ein bisschen so an wie ein Familientreffen. Diese wunderbaren Menschen, die aus der Schweiz, aus Mainz, aus Karlsruhe usw. angereist waren, waren uns schon durch Emails und dem ein oder anderen Telefonat oder einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen bekannt, aber sich so gegenüber zu sitzen, machte uns bewusst, dass Gott hier die Fäden in der Hand hält und alles von Anfang an koordiniert hat. Wir sassen buchstäblich unseren Gebetserhörungen gegenüber!  Was für ein Vorrecht so deutlich den Willen Gottes zu sehen und zu spüren. Und was uns auch besonders bewegt hat: wir kommen aus den unterschiedlichsten kirchlichen und gemeindlichen Prägungen: katholisch, evangelisch, freikirchlich, charismatisch, pietistisch. Und wir alle lieben Jesus! Das ist unser gemeinsames Fundament und macht die Arbeit des Gebetshauses möglich. Gott führt zusammen, was zusammen gehört. Einfach erstaunlich!
Nach einer kurzen Vorstellungs- und Austauschrunde beteten wir füreinander und Jeremy und ich wurden noch gesegnet, was uns sehr tief bewegt hat.

Nach dieser wunderschönen Stunde war dann erstmal Pause bis 19 Uhr. Wir als Familie nutzten die Zeit schnell nach Hause zu fahren und uns für das Gala Dinner am Abend vorzubereiten. Gala Dinners gehören zum Gebetshaus bei besonderen Veranstaltungen seit den Anfangsjahren dazu, weil Gott anzubeten nicht nur in einem Gebetsraum stattfinden kann, sondern z.B. auch in der Gemeinschaft bei leckerem Essen und gutem Wein. Johannes Hartl sagte gestern so schön: ‚Du kennst das Gebetshaus noch nicht, wenn du noch kein Gala Dinner miterlebt hast.‘ Und so putzten wir uns fein heraus und genossen bei schön gedecktem Tisch ein edles 3 Gänge Menu, mit erlesenen Weinen (übrigens von einem gläubigen Winzer, der einen Bibelvers auf jede Flasche druckt!) und guten Gesprächen.
‚Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist!‘ Psalm 34, 8

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Copyright Foto: Johannes Hartl

Unsere Kinder haben sich auch sehr gut amüsiert und so konnten wir den Abend fast bis zum Schluss mit genießen und haben den Nachtisch nicht verpasst (was mir persönlich immer sehr wichtig ist! =) ) Um kurz vor 11 war unser Jüngster dann aber doch sehr müde und ich fuhr mit den Kindern nach Hause; Jeremy half noch mit beim Abbau.

Was für ein schöner, gesegneter, mächtiger Tag liegt nun hinter uns und wir freuen uns jetzt schon auf den 20. Mai 2017,  da ist das nächste Freundestreffen geplant.

Wenn du es auf dem Herzen hast, das Gebetshaus oder einen Gebetshausmissionar finanziell zu unterstützen (und somit auch zu dem wunderbaren, einmaligen Freundestreffen eingeladen zu werden ;-)) dann schau doch mal auf der Gebetshaus Webseite vorbei, wo alle Missionare vorgestellt werden und du alle notwendigen Infos findest. 

10 Tage im Gebetshaus Augsburg

Veränderungen! Ein komplett neuer Lebensstil! Die Umstellung zu einer neuen Art zu leben und zu arbeiten braucht Zeit. Es passiert nicht gleich am ersten Tag. Vor weniger als einem Monat war ich noch mittendrin in meiner Arbeit bei Infineon. Die vergangenen 10 Tage waren gefüllt mit Emotionen, Veränderungen, Anpassungen.

(This Blog in English please click here)

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Ich möchte ein wenig von meiner Zeit in den ‚Westlichen Wäldern‘ erzählen, wo ich ein Wochenende für mich alleine hatte. Es war wunderschön und ich habe einfach die Ruhe genossen. Der Stauden Meditationsweg ist es wert, dass man ihn begeht. Ich war voller Dankbarkeit. Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Sorge, dass ich während dieser Zeit der Reflektion melancholisch werden würde. Dass ich es ein wenig bereuen würde, meinen Job, meine Position und die Sicherheiten aufgegeben zu haben. Aber ich war überrascht welch tiefer Friede mich erfüllte und mein Herz war voller Dankbarkeit, dass Gott diese Tür aufgemacht hat und wie Er mich geführt hat. Ich war einfach nur froh, dass ich bald beim Gebetshaus anfangen konnte.
Ich bin sehr viel gewandert, ca. 15-30 km jeden Tag. Es hat sich so angefühlt, als würde ich mit den gelaufenen Kilometern einen Abstand bringen zwischen meiner alten und neuen Arbeit. Etwas Neues sollte nun bald beginnen und ich musste die Vergangenheit hinter mir lassen.
An meinem letzten Tag entschied ich mich spontan nicht mit dem Bus wieder nach Hause zu fahren, sondern zu wandern. Nach 6 Stunden kam ich in dem kleinen Städtchen Bobingen an und setzte mich in genau das Cafe, wo ich mich mit einem der Leiter des Gebetshauses 5 Monate vorher getroffen hatte. Das hatte ich so gar nicht geplant. In diesem Cafe fing ich damals ernsthaft an darüber nachzudenken, meinen Job zu kündigen, den Glaubensschritt hin zum Gebetshaus zu wagen und Gott zu vertrauen, dass er mich und meine Familie finanziell versorgen wird. Es war sehr bedeutsam wieder in diesem Cafe zu sitzen. Und Gott hatte noch eine Überraschung für mich bereit: als ich dort meine Emails durchlas, erfuhr ich, dass eine weitere Familie uns unterstützen möchte. Es war so, als würde Gott sagen: ‚Schau, ich versorge dich!‘

12814426_10153672046854821_1990389052464429317_nSo habe ich also meine Arbeit als GebetshausMissionar am 1. März mit müden Füßen und einem dankbaren Herzen begonnen. Es ist so ein großes Privileg für mich! Es war wunderbar und sehr bewegend, von meinen neuen Kollegen gesegnet zu werden. Und wie wunderbar ist es doch, Gottes Frieden und sein Wohlwollen zu spüren.

 

Eine meiner größten Fragen – die ich auch schon hier auf dem Blog erwähnt habe  – war: ‚Wie fühlt es sich an 4-5 Stunden jeden Tag zu beten?‘

Ich muss zugeben, dass die ersten zwei Tage ziemlich anstrengend waren. Ich wollte einfach Dinge erledigen, meine to-do-Liste abarbeiten, produktiv sein. Ziemlich schnell wusste ich nicht mehr für was ich noch beten sollte und dann war es einfach schwierig konzentriert zu bleiben.  Der Gebetsraum könnte kein stärkerer Kontrast zu meiner alten Arbeit sein, wo ein Meeting das nächste jagte.
Was für eine Verschwendung! Was für eine Hingabe!

  • Warum nur spielen diese 5 talentierten Musiker für zwei Stunden professionell wunderbare Anbetungslieder wenn doch der Raum fast leer ist?
  • Warum mit solcher Intensität für die Nöte unseres Landes beten, wenn doch kaum einer zuhört?
  • Warum all diese Zeit für das Gebet?

Das ist doch Verschwendung! Warum nur habe ich meine Karriere für so etwas aufgegeben?

An meinem dritten Arbeitstag habe ich beschlossen, nicht länger krampfhaft etwas ‚tun‘ zu wollen, sondern einfach nur ‚da‘ zu sein. Es hat mich mit voller Wucht getroffen für wen das alles hier passiert. All die Stunden, all die Lieder, all die Gebete, all die Stille, all die guten Musiker. All das, weil Jesus auferstanden ist, weil Er Herr ist und weil Er es wert ist. All diese ausgegossene ‚Verschwendung‘ war wie ein Kulturschock für mich, der ich noch getrieben war vom hektischen Arbeitsleben.

Ist das die wahre Liebe? Verschwenderisch, überfließend? Alles zu geben für den, den man liebt. In der Liebe geht es nicht um Effektivität, etwas zurück zu bekommen oder irgendeine Pflicht zu erfüllen. Liebe bedeutet immer von ganzem Herzen mehr geben zu wollen, immer weiter zu gehen.

Als wir für zwei Stunden im Gebetsraum mit Liedern und Gebet  zwei Verse über den Thronsaal Gottes (Offb. 4) meditierten, wurde mir bewusst, dass es nichts gibt, das wichtiger wäre. Nichts ist wichtiger als zu seinen Füßen zu sitzen und ihm all meinen Lobpreis zu geben. Ich kann mir nicht vorstellen meine Zeit sinnvoller einzusetzen.

10 days in the Prayer House, Augsburg

Changes! – A whole new lifestyle – A whole new way of living and working isn’t done in just one day.  It doesn’t just happen on the first day.  Less than a month ago I was still in my corporate job at Infineon.  And so these past 10 days have been full – full emotionally, full with changes, full with adjustments.

(Für diesen Blog auf Deutsch hier klicken)

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But let me start with my time away alone in the „Westlichen Wälder“– A large forest west of Augsburg. It was beautiful and I simply enjoyed the silence.  The Stauden-Meditations Weg is definitely worth it.  I was filled with thankfulness.  To be honest I thought being alone would cause me to drop off into melancholy reflection.  Giving up my position, my team, my security.  But I was surprised by the deep peace I felt and how full of a thankful heart I was for how God had opened this door, how God had led me.  I was just thankful to finally start at the Prayer house.  I did so much hiking – walking 15-30 km each day.  I felt as though I literally had to put distance between my job and the start at the prayer house.  Something new was about to start and so I needed to leave the past behind me.  On my last day I decided to hike the 30 km home instead of taking the bus.  So after 6 hours I ended up at a café in Bobingen.  I didn’t plan this, but that was the exact same café where I had sat together with one of the leaders of the prayer house 5 months ago.  It was here that I began to think about leaving Infineon and take this leap of faith.  Trusting God to provide the finances for me and my family.  That was very meaningful to me.  To top it all off, God allowed me to receive an email as I was sitting there from a family that decided to support us.   It was as if He was saying: „ Look I will take care of you!”

12814426_10153672046854821_1990389052464429317_nSo with tired feet and a happy and firm heart I started on March 1st.  I felt such a privilege on that day.  How great it was to be commissioned and prayed for.  And how great to have such peace and see His confirming hand.

 

 

One of my big questions (that I have already written about here) was:  How would it feel to pray 4-5 hours each day?

I admit I had a hard time the first two days entering this prayer lifestyle.  Still filled with a desire to DO a bunch of things – to accomplish – to gets stuff off my “To-Do” list.  I quickly ran out of things to pray for and felt then so hard to stay focused.  Just having left Infineon – a high performance company, I was struck by the stark contrast of what I was entering into.  “What I waste! – What abandonment!

  • Why are those 5 talented musicians playing two hours with such professionalism worship songs when the room is half empty?
  • Why pray for the needs of this country with such earnestness when no one is listening?
  • Why spend all this time in prayer?

A waste of time?  Did I really leave my career for this?

On my third day in the Prayer Room I decided to stop “doing” and to try to just be present.  I was hit in full force on that day for whom all this is being done.  All the hours – all the songs – all the prayers – all the stillness – all the talented musicians.  All this because Jesus is risen – He is Lord and He is worth it.  All this abandoned “waste” felt like a culture shock to my effectivity, results driven business lifestyle.

Isn’t that what love really is?  Extravagant “wasteful” “over the top”?  Going all out for your loved one!  Love isn’t really love if it is all about effectiveness, getting something out of it or fulfilling some duty.  Love is always about going the extra mile.

In the midst of a two-hour worship session where in song and prayer we were contemplating only two verses from the throne room of God (Revelations 4) I became aware that there is actually nothing more valuable than this.  To sit at His feet and give him all my worship.  I can’t imagine a worthier use of my time.