Wenn Gebet Früchte trägt

Viele Stunden hat Jeremy seit seinem Start als Gebetshausmissionar im Gebetsraum verbracht. Am Anfang noch leer und ausgebrannt von vielen Jahren in der Wirtschaft, noch getrieben vom Leistungsdruck der Welt. Das Innehalten und still werden fiel ihm schwer. Dann immer mehr begeistert, das Gebetsfeuer war im Herzen entzündet und loderte hell. Schließlich übernahm Jeremy die Leitung für die Fürbitte Session am Mittwoch Vormittag und betete voller Leidenschaft für Männer, dass sie frei werden von der Pornographiesucht.

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Das Kreuz im Gebetsraum Augsburg

 

Denn das ist ein Herzensanliegen für Jeremy, der selbst 20 Jahre lang von dieser Sucht geknechtet wurde. Wie können Männer je in ihre Berufung treten, wenn sie dieses Doppelleben führen und ihre Seelen mit diesen dreckigen Bildern füllen? Wie können Ehen geheiligt und fest stehen, wenn der Mann wieder und wieder die Ehe bricht, wenn er Pornographie konsumiert? Wie können junge Männer zu Männern nach dem Herzen Gottes heranreifen und Frauen so sehen, wie Gott sie sieht, wenn ihr Frauenbild beschmutzt ist von der Pornographie?

In den vielen Stunden im Gebetsraum ist die Vision von ‚Free Indeed‘ gereift – denn, wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.  Aus einer kleinen Selbsthilfegruppe wurde ein Verein, der schließlich einen Onlinekurs entwickelte. 30 Tage können sich betroffene Männer intensiv mit dem Wort Gottes beschäftigen und in die Freiheit kommen. Wir staunen über das rasante Wachstum von ‚Free Indeed‘, eine Frucht des Gebets. Hier ein Link zur Webseite: www.free-indeed.de

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Vergangenen Freitag hatten wir zu Hause eine große Gartenparty. Fast 20 junge Leute kamen – alle tragen die Vision von ‚Free Indeed‘ in ihrem Herzen mit. Die Träume sind groß: es sollen zwei Aufbaukurse folgen, ein Kurs speziell für Frauen, die ebenfalls mit der Sucht nach Pornographie zu kämpfen haben und ein Kurs für Ehefrauen, die enorm unter der Sucht ihres Ehemannes leiden.

Weil ‚Free Indeed‘ so rasant wächst, wird Jeremy ab nächster Woche 50% seiner Arbeitszeit im Gebetshaus für diese Arbeit verwenden. Wir sind dem Gebetshaus so dankbar für diese Großzügigkeit und die immense Unterstützung. ‚Free Indeed‘ ist im Gebetsraum geboren und gewachsen – die Wurzeln werden immer dort bleiben, im Gebet. Wir staunen und sind voller Dankbarkeit, wie sehr Gott diesen Weg segnet. Wie viele Männer bereits jetzt frei geworden sind. Der Herr hat großes vor!

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Wir träumen von einer Generation von Männern und Frauen, die in Reinheit und voller Liebe für Jesus ihre Welt verändern. Wir sind in Jesus tatsächlich frei, nichts hält uns mehr! Wir träumen von einer ‚moral revolution‘, dass Männer ihre Augen auf Jesus richten und nicht auf Pornographie und dass Frauen ihre Stärke und Würde in Jesus entdecken. Wir träumen von festen, geheiligten Ehen, in denen der Mann seinen Platz einnimmt und die Frau sich entfalten kann. Wir träumen von einer veränderten Generation, die die Welt verändern kann. In Jesus und durch Jesus!

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Eindrücke aus dem Gebetshaus zu den Terroranschlägen in Belgien

Nebenher laufen gerade die Nachrichten. Man kann die Schreckensbilder aus Brüssel kaum ertragen. Furcht will sich im Herzen ausbreiten.

Im Gebetshaus gab es heute Nachmittag eine sehr intensive Gebetszeit für Belgien und ganz Europa.

Hier ein paar Eindrücke, die uns besonders bewegt haben:

2. Könige 6, 15-17
‚Als der Diener Elischas morgens aufstand und vor die Tür trat, sah er die Stadt von Truppen und Streitwagen umstellt. »Was sollen wir jetzt tun?«, fragte er Elischa. Der gab ihm zur Antwort: »Lass dir keine Angst einjagen, weil es so viele sind! Auf unserer Seite stehen noch mehr.«Darauf betete Elischa: »Herr, öffne doch meinem Diener die Augen!« Da öffnete der Herr ihm die Augen, und er sah: Der ganze Berg, auf dem die Stadt lag, war rings um Elischa bedeckt mit Pferden und Streitwagen aus Feuer.‘

Gebet um offene Augen, dass wir als Leib Christi erkennen, welchem Gott wir dienen. Mit ihm sind wir immer in der Mehrheit!

Psalm 2

‚Was soll der Aufruhr unter den Völkern? Wozu schmieden sie vergebliche Pläne? Die Herrscher der Erde lehnen sich auf, die Machthaber verbünden sich gegen den Herrn und den König, den er erwählt hat: »Wir wollen nicht mehr ihre Knechte sein! Auf, lasst uns die Fesseln zerreißen!«  Doch der Herr im Himmel lacht, er spottet nur über sie. Dann aber wird er zornig; er herrscht sie an, stürzt sie in Angst und Schrecken:  »Ich habe meinen König eingesetzt! Er regiert auf dem Zion, meinem heiligen Berg.«  Ich gebe bekannt, was der Herr verfügt hat. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich dazu gemacht. Fordere von mir alle Völker, ich schenke sie dir; die ganze Erde gebe ich dir zum Besitz. Regiere sie mit eiserner Faust! Wenn du willst, zerschlag sie wie Töpfe aus Ton!«  Darum nehmt Vernunft an, ihr Könige; lasst euch warnen, ihr Mächtigen der Erde!  Unterwerft euch dem Herrn, zittert vor ihm und jubelt ihm zu!  Huldigt seinem Sohn! Sonst wird er unwillig und es ist um euch geschehen; denn sein Zorn ist schnell entflammt. Wohl allen, die bei ihm Schutz suchen!‘

Der Herr sieht das Ende der Geschichte! Und deswegen kann er lachen und spotten. Es gab den starken Eindruck, dass über Europa die Furcht des Herrn kommen muss. Es gibt entweder die Furcht vor Menschen oder die Furcht des Herrn.

Jemand hatte das Bild, dass Gott über Deutschland ein Tuch spannt und um Deutschland herum eine Gebetsmauer aus Lobpreisern und Fürbittern baut, das sah aus wie eine Lichterkette. Deutschland soll für die Welt so zum Segen werden, wie es einst zum Fluch geworden ist.

Psalm 17, 7-13
‚Zeige mir auf wunderbare Weise deine Gnade. Du rettest mit deiner Kraft die Menschen, die bei dir Schutz vor den Feinden suchen. Behüte mich wie einen Augapfel und gib mir Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel. Beschütze mich vor den gottlosen Menschen, die mich vernichten wollen und vor meinen Feinden, die mir von überall her nachstellen. Sie kennen kein Erbarmen und reden überheblich. Sie verfolgen und umzingeln uns und wollen uns zu Boden werfen. Sie sind wie ein hungriger Löwe, der im Hinterhalt auf Beute lauert, um sie zu zerreißen; wie ein junger Löwe, der im Hinterhalt sitzt. Erhebe dich, Herr, tritt ihm entgegen und unterwirf ihn! Rette mich mit deinem Schwert vor dem Gottlosen.‘

Gebet, dass der Leib Christi wie ein Fels ist in dieser Zeit. Dass das Licht Gottes leuchtet und das Wort Gottes läuft in diese dunkle Welt hinein.

Wie schön, dass wir diese Woche Ostern feiern dürfen! Der Sieger steht fest! Jesus hat dem Tod alle Macht genommen. Das gibt uns Mut und Zuversicht und unerschütterliche Freude in dieser herausfordernden Zeit!

 

 

 

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