Fastenzeit

Seit 19 Tagen fasten wir nun, morgen haben wir Halbzeit. Noch nie habe ich über so einen langen Zeitraum gefastet, noch nie hatte ich beim Fasten so eine edle, große Vision: die Errettung Europas. Wir klinken uns ein in eine europaweite Fasten-und Gebetskette: ‚Europe shall be saved‘ (www.esbs.com). Mehrere tausend Menschen aus allen Denominationen machen mit, jeder bringt sein Opfer und gemeinsam bestürmen wir den Gnadenthron Gottes, das er Erweckung nach Europa schicken möge – einmal mehr!

Ich bin mit großer Ehrfurcht in diese Fastenzeit hineingegangen, weil mir bewusst war, dass ich teilhabe an etwas großem, etwas historischem. Wir dürfen in etwas hinein investieren, das unseren Glauben sprengt, unseren geistlichen Horizont erweitert und die Geschichte unseres Kontinents maßgeblich beeinflusst. Es ist aber auch ein konfrontiert-werden mit den eigenen Grenzen, der eigenen Schwachheit. Ich werde ganz neu daran erinnert, dass ich ohne Jesus nichts tun kann. Diese Gedanken habe ich kurz vor der Fastenzeit aufgeschrieben und finde mich in diesen Tagen immer wieder daran erinnert: ‚Leer werden – Gedanken zur Fastenzeit‘ (Link).

Ich erinnere mich auch an dieses Lied, das ich in meiner Jugendzeit öfters gesungen oder gehört habe:

‚Is it true today that when people pray, cloudless skies will break, kings and queens will shake, yes it’s true and I believe it. Is it true today that when people pray, we’ll see dead men rise and the blind set free. Yes, it’s true and I believe it! I’m gonna be a history maker in this land, I’m gonna be a speaker of truth to all mankind, I’m gonna stand, I’m gonna run, into your arms, into your arms again.‘ (Delirious, History Maker).

Ich weiß noch gut, dass mir das Lied immer total abgehoben und unrealistisch vorkam. Das war nicht das Christentum, das ich lebte und das ich um mich herum sah. In mir war kein brennender Glauben, dass durch mein Gebet Regierungen beeinflusst werden können und Heilungswunder passieren. Das hat sich mittlerweile – Gott sei Dank! – gehörig geändert! Und nun bin ich Teil dieser großen Gebets- und Fastenbewegung und glaube und vertraue darauf, dass der Herr noch viel vorhat in und durch Deutschland und ganz Europa.

Vielleicht fragst du dich, wie das Fasten in unserer Großfamilie konkret aussieht? Ich bin selber ganz erstaunt, wie unsere Kinder das Fasten mittragen und mich auch daran erinnern, wenn ich mir zum Frühstück doch einen Kaffee gemacht habe, anstatt einer Tasse Kräutertee. ‚Mama, wir fasten doch!‘ Wir haben mit den Kindern abgesprochen, dass es keine Süßigkeiten gibt (außer Nachspeise beim Mittagessen) und auch kein Saft getrunken wird, sondern nur Wasser. Es gibt aber Ausnahmen – vor ein paar Tagen wurde unsere zweite Tochter 9 Jahre alt und da gab es schon Gummibärchen und Limo =). Mein Mann und ich versuchen am Tag mindestens eine Mahlzeit auszulassen und auch sonst auf alle überflüssigen Nahrungsmittel zu verzichten – Schokolade, Kuchen, Zucker usw. Manchmal denke ich mir, Mensch, da verzichten andere komplett auf Nahrung, trinken nur Wasser oder Saft und mein Opfer ist doch im Vergleich viel zu klein…aber ich spüre, wie Gott meinen Verzicht ehrt. Er sieht meinen vollen, hektischen Alltag, er weiß, meine Kinder brauchen eine geduldige und verständnisvolle Mama und dafür brauche ich ordentliches Essen im Magen. Deshalb an dieser Stelle eine große Ermutigung, sich das Fasten schon etwas kosten zu lassen, aber weise zu entscheiden, was für einen ganz persönlich dran ist. Der  Herr sieht das Herz an!

Ich lese in dieser Zeit das Buch von Mike Bickle ‚Der Lohn des Fastens‘. Ein unheimlich motivierendes Buch, wenn man sich mit knurrendem Magen fragt, warum und wieso man sich so etwas wie Fasten eigentlich antut! Das Buch kann man hier bestellen: Gebetshaus Shop.

Außerdem ist dieser Vortrag von Johannes Hartl sehr zu empfehlen, wenn man mehr über die Bewegung ‚Europe shall be saved‘ wissen möchte:

Nach 19 Tagen Fasten (mit ein paar Unterbrechungen) kann ich sagen, dass meine Sehnsucht nach Jesus gewachsen ist und meine Sehnsucht ihm zu begegnen größer geworden ist. Ich bin neu motiviert das Fasten, auch nach diesen 40 Tagen, in meinen Alltag zu integrieren. Die Sinne werden für Jesus geschärft und nicht durch sämtliche Ablenkungen vernebelt. Das ist eine so schöne Erfahrung und ich frage mich, warum ich dem nicht mehr nachjage.

Und so kann ich das Lied von Delirious ganz anders mitsingen und beten:

Is it true today that when people pray
We’ll see dead men rise
And the blind set free
Yes it’s true and I believe it
I’m living for you.

 

 

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Erweckung liegt in der Luft!

Mein Herz ist voll. Randvoll. Übervoll!

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Unser Weg von unserer Unterkunft zur Friends Arena, wo ‚Awakening Scandinavia‘ statt fand.

Seit Dienstag sind wir wieder Zuhause und was wir in Schweden erleben durften, hat mich so tief berührt. Da ist so viel passiert, dass ich noch ganz viel am verarbeiten und sortieren bin – aber so viel kann ich sagen: der Herr hat mächtig gewirkt! Nicht nur in unserem persönlichen Leben, sondern in einem ganzen Volk, in den ganzen nordischen Nationen. So oft hab ich einfach nur zugesehen, wie die Schweden vom Heiligen Geist berührt wurden. Oft hab ich nicht verstanden, was genau gesagt wurde, weil in dem Moment nicht ins Englische übersetzt wurde, aber die Sprache des Heiligen Geistes ist universal. Tanzende junge Menschen, im Lobpreis erhobene Hände, gemeinsames Gebet, Heilungen. Es ist einfach so.viel.passiert.
Wir leben in einer Zeit, wo das Schlechte, das Schlimme unheimlich schnell wächst und um sich greift. Aber zeitgleich erhebt sich Gott und sein Reich verbreitet sich rasant. Wir müssen auf das schauen, was Gott in der Welt tut und uns nicht von schlechten Nachrichten verunsichern lassen. Gott erhebt sich. Menschen bekehren sich zu tausenden. Erweckung liegt in der Luft!

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Es war ein Privileg für mich als Deutsche bei einer Konferenz dabei zu sein, die primär für die Schweden und die nordischen Nationen gedacht war. Mehrmals wurde erwähnt, dass deutsche Kirchen und Gemeinden viel Geld investiert haben, dass Awakening Scandinavia stattfinden konnte. Ich hatte mehrmals das Bild von deutschen Soldaten im Sinn, die im zweiten Weltkrieg versucht haben den Norden zu besetzen. Und jetzt sendet Gott die Deutschen mit einer Mission der Liebe in die europäischen Nationen. Es war kein Zufall, dass das erste Awakening letztes Jahr in Nürnberg stattfand. Und es ist auch kein Zufall, dass die Homebase von GODfest Ministries, die die Awakening Treffen organisieren, seit kurzem in Deutschland ist. Ich glaube fest, dass Gott Deutschland und die deutschen Christen dazu aufruft, den europäischen Ländern in Demut und Liebe zu dienen. Den Fluch, der unter Hitler ausging, in Segen zu verwandeln. Ich habe in Schweden so eine große Liebe für das schwedische Volk und die ganzen nordischen Länder bekommen, dass ich es kaum fassen konnte. Und das ist erst der Anfang! In Nürnberg wurde eine Welle der Erweckung los getreten, die jetzt in Schweden größer und intensiver wurde. Der Schulterschluss zwischen Christen unterschiedlicher Denominationen und Herkunft, mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen – aber vereint in der Liebe zu Jesus, ist gewaltig. Gottes Wirken in unserer Zeit bekommt mehr und mehr eine Größenordnung, die unseren menschlichen Verstand zu sprengen droht. Awakening Europe ist dabei natürlich nur eine Komponente. Es entstehen so viele Bewegungen, es gibt so viele christliche Konferenzen mit tausenden von Menschen aus ganz Europa. Genf, Manchester, Stockholm, Amsterdam. Über Europa braut sich ein geistlicher Hurrikan zusammen, der keine Vernichtung bringen wird, sondern Heilung und Ermutigung und Erweckung.

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copyright ‚Awakening Europe‘

Schweden war wie ein Vorgeschmack auf das, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Immer wieder hörten wir ‚Jesus-Sprechchöre‘, selbst außerhalb der Halle. Überall beteten Menschen füreinander, auch in der nahe gelegenen Shopping Mall, der ‚Mall of Scandinavia‘.  Wir hörten von Wundern, die Jesus in der Stockholmer Innenstadt wirkte. In einem Nachtclub brach ein junger Mann leblos zusammen, ein Security Mann vor Ort war Christ und betete. Das Herz des Mannes fing wieder das schlagen an! Junge Menschen, die sich die Arme ritzten, empfingen Heilung und alle Narben verschwanden spurlos. Was mich besonders bewegte, war das bewegende Zeugnis von Todd White und sein Aufruf, alle Heuchelei beiseite zu legen und ohne Kompromisse Jesus nachzufolgen. Er hatte kaum den Aufruf ausgesprochen, rannten (!!) hunderte von Menschen nach unten auf die Plattform. Junge Männer erkannten, dass sie mit ihren Freundinnen nicht mehr ohne Ehe zusammenleben sollen und entschieden sich an Ort und Stelle zu heiraten. Es war fast unglaublich. Der Heilige Geist war so intensiv spürbar …

img_8589Es war auch extrem bewegend, ungefähr 15 Pastoren aus Stockholm und ganz Schweden gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Ben Fitzgerald meinte im Vorfeld, dass es in Schweden sehr schwierig war, die verschiedenen Gemeinden und Kirchen für die Vision von Awakening Europe zu vereinigen. Und dann standen da oben Männer und Frauen Gottes, es passierte Versöhnung, es wurde unter Tränen um Vergebung gebeten, wie die Christen in Schweden sich in der Vergangenheit Israel gegenüber verhalten haben, es wurde Buße getan darüber, dass man keine klaren Stand gegenüber der Homo-Ehe eingenommen hat, es wurde darüber geweint, dass die Väter sich so passiv verhalten haben. Es war einfach nur gewaltig.

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copyright ‚Awakening Europe‘

Die ganze Zeit über war so ein Hunger nach mehr von Jesus zu spüren. So eine Heiligkeit, so eine Sehnsucht. Wir sind nach Schweden gereist, um mehr von Jesus zu sehen und sind zurück gekommen mit einem noch größerem Verlangen nach mehr von ihm. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, die Kontrolle an Jesus abzugeben. Wir Deutschen lieben es ja, alles schön in ordentliche Kisten zu packen, alles zu beschriften, alles erklären zu können. Erweckung kann man nicht erklären. Wenn wir Erweckung erleben wollen, müssen wir dem Heiligen Geist Freiraum geben. Wir müssen unsere Agenda, unsere Pläne, unsere Vorstellungen am Kreuz ablegen und sagen: ‚Hier bin ich, Herr, mach mit mir was du willst.‘ Erweckung verlangt absolute Hingabe, grenzenloses Vertrauen.

Bin ich bereit? Bist du bereit?

In Nürnberg und jetzt in Stockholm haben wir sehen dürfen, was in Europa möglich geworden ist. Die Menschen auf den Straßen sind so offen für das Evangelium. Jesus will uns persönlich mit seine Liebe anrühren, so dass wir überfließen und die Liebe weitergeben.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht wir, wer dann?

Jesus, fange mit mir an. Schenk Erweckung in meinem Herzen und dann verändere die Welt durch mich. Nimm mich, ich will nichts zurück halten. Nimm mich, ich bin ganz dein. Lass mich deine Herrlichkeit sehen, lass mich sehen, wie du wirklich bist.  Und lass mich die Menschen um mich herum durch deine Augen sehen. Amen!

Copyright aller Fotos, soweit nicht anders vermerkt: Inka Hammond

For your eyes only

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I recently read this quote and it really hit me.  (Deutsche Version hier clicken)

When I am around a new set of people, a new job.  I become quite consumed with the thought “What are others thinking of me?”  And so it was no different for me when I started at the Prayer House.  For years this was my constant working modus:  How am I impacting others – What is my effect on them.  Am I impressing others?  Do they like me?  This may be true and important for a sales or leadership job, but this frame of mind simply does not work when you pray.

In the prayer room these questions are a battle I desperately want to overcome.  For how can I be in prayer focusing on God and be more concerned of what impression I am making on the others in the room? …   Is it good that I raised my hands? , Did they think my prayer was good – should I kneel now?   I caught myself in this frame of mind and it was keeping me from truly encountering the King of Kings.

How much of my prayers are more for the ears of others around me than really for the one I am praying to?  How often are my actions more for their eyes instead of His?  Who am I looking at when I am praying? If I want to really be in prayer my heart cannot be in two places at the same time.

The saying I read gripped me at the proper time as I started at the Prayer House.  Now when I go into the prayer room and open the door I often say under my breath “for You”.  The same when I go into a meeting room full of people I try to ask myself that question “Do you love them” – instead of “what do they think of me”.  This instantly changes my perspective from fear to love.

In prayer it is not about impressing others but about loving the One.

God, I want to be someone who prays “For your eyes only”!

Nur unter deinem Blick

used to wonder

Vor einiger Zeit habe ich diesen Satz gelesen und er hat mich tief getroffen.  (For English Version click here)

Wenn ich unter Menschen bin, die ich noch nicht gut kenne oder eine neue Arbeitsstelle anfange, dann wird dieser Gedanke übermächtig: ‚Was denken die anderen von mir?‘
Genauso war es für mich auch, als ich im Gebetshaus als neuer Missionar meinen Dienst begann. Viele Jahre lang war mein Arbeitsmantra wie ich andere positiv beeinflussen kann, welchen Eindruck ich bei meinen Kollegen hinterlasse. Ist mein Gegenüber von mir beeindruckt? Bin ich beliebt? Im Bereich von Verkauf und Leiterschaft mögen das wichtige Gedanken sein – wenn man aber betet, bedeutet das alles nichts.

Im Gebetsraum angekommen wollte ich diese Fragen bekämpfen.  Denn wie kann ich mich im Gebet auf Gott konzentrieren, wenn ich mehr damit beschäftigt bin, was andere gerade von mir denken? Ist es jetzt ein guter Moment die Hände zu erheben? War mein Gebet gut formuliert? Soll ich mich jetzt hinknien? Immer wieder ertappe ich mich dabei, diesen Fragen nachzugehen. Das hindert mich an der Begegnung mit dem König aller Könige.

Wie viele meiner Gebete sind eigentlich für die Ohren derer bestimmt, die um mich herum sind, als für den, den ich anbete? Wie oft tue ich etwas, damit es hier auf der Welt gesehen und anerkannt wird, anstatt es nur für Jesus zu tun? Wo schaue ich hin, wenn ich bete? Wenn ich wirklich im Gebet versunken sein will, dann kann mein Herz nicht an zwei verschiedenen Orten sein.

Den Satz ‚Nur unter deinem Blick‘ habe ich gerade rechtzeitig zum Start im Gebetshaus gelesen. Wenn ich den Gebetsraum betrete, dann sage ich in meinem Herzen: ‚Für dich‘. Wenn ich in ein Meeting gehe, dann versuche ich mich zu fragen: ‚Liebe ich diese Menschen‘, anstatt ‚Was denken sie von mir?‘. Das verändert meine Perspektive sofort von Furcht in Liebe.

Im Gebet geht es nicht darum andere zu beeindrucken, sondern den Einen zu lieben.

Herr, lass mich nur unter deinem Blick beten.

Fürchte dich nicht

Es hat uns in den vergangenen Wochen fast den Atem verschlagen. So viele schreckliche Dinge sind passiert, dass man kaum hinterher kam und schon ein mulmiges Gefühl hatte, die Tagesschau App zu öffnen.

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Die Begriffe ‚Islamistisches Attentat‘, ‚Selbstmordattentäter‘ rückten plötzlich mit so vertrauten Orten wie Würzburg, Ansbach, Reutlingen zusammen. Das, was bis vor kurzem noch weit weg war, passiert mit einem Mal fast vor der eigenen Haustüre.

Worte können kaum beschreiben wie dankbar wir sind, dass es Orte wie den Gebetsraum in Augsburg gibt. Orte der Hoffnung. Orte der Zuversicht. In Bremen, in Stuttgart, in Nürnberg – überall wird gebetet und nicht erst seit den Anschlägen. Das ist die gute Nachricht in diesen verwirrenden, angstmachenden Zeiten! Unsere Gebete machen den Unterschied. Unsere Gebete bringen Licht ins Dunkel. Unsere Gebete sind wie ein Anker für unsere Herzen. Unsere  Gebete richten unseren Blick neu aus auf Jesus und rücken die Geschehnisse wieder in die richtige Perspektive.

Jesus spricht in den Schrecken unserer Tage laut und deutlich: ‚Fürchtet euch nicht.‘

Und das möchte ich dir zusprechen. Der Herr sagt zu dir: ‚Fürchte dich nicht.‘ Hab keine Angst. Vertrau mir. Jesus sitzt auf dem Thron. Er hat alles unter Kontrolle.

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Und sei ermutigt zu beten! Dein Gebet macht einen Unterschied! Rufe den Sieg Gottes über deiner Heimatstadt aus, über deiner Nachbarschaft. Proklamiere die Güte Gottes über unserem Land. Segne unsere Politiker. Bitte um Weisheit. Tritt ein für die Menschen moslemischen Glaubens, dass sie heim finden zum Vater aller Vaterschaft.

Das ist vielleicht die wichtigste Aufgabe, die wir als Christen in diesen Zeiten haben: das Gebet. Nein, wir sind nicht hilflos und uns sind nicht die Hände gebunden. Wir haben das Vorrecht die Geschichte beeinflussen zu können, indem wir voller Zuversicht vor den Thron Gottes treten und einstehen für unser Land und unseren Kontinent und für die ganze Welt.

Der Herr ist für uns und nicht gegen uns. 

Hier noch ein paar hilfreiche, interessante Gedanken zur aktuellen Situation: 

Videobotschaft von Dr. Johannes Hartl

Interview mit einem Pressesprecher der israelischen Armee

Aufruf zum Gebet von Ben Fitzgerald (auf Englisch) 

 

photo credit: <a href=“http://www.flickr.com/photos/30478819@N08/27316985814″>Polizei</a&gt; via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/“>(license)</a&gt;
photo credit: <a href=“http://www.flickr.com/photos/36908075@N03/4329432316″>Turn my Darkness into Light</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/“>(license)</a&gt;

‚Nachts denke ich über dich nach, Herr…‘

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Copyright Inka Hammond

Unser ‚Abenteuer Gebetsnacht‘ war eine wunderschöne, tiefgehende Erfahrung…Wir haben von 22 Uhr bis 8 Uhr mit verschiedenen Schwerpunkten die Nacht durch gebetet. Es war so bewegend zu erleben, wie ich nach meiner Gebetsstunde um 1 Uhr nachts ‚abgelöst‘ wurde durch den nächsten Gebetsleiter und wie das ‚Gebetsfeuer‘ am Brennen gehalten wurde. Das hat so ein starkes Gefühl von Einheit hervorgebracht.
Gott in der Nacht zu suchen ist wirklich etwas besonderes und  stärkt den Glauben enorm. Ich bin davon überzeugt, dass wir in dieser Nacht ein machtvolles Zeichen in der unsichtbaren Welt gesetzt haben und dem Heiligen Geist mehr Raum geschaffen haben unter uns zu wirken. Die Zeiten in denen wir leben sind so extrem, dass wir als Christen durchaus zu ‚extremen‘ Mitteln greifen dürfen um uns zu positionieren und Gott den Weg zu bereiten. Gebet in der Nacht ist nicht ‚wirkungsvoller‘ oder ‚heiliger‘ als Gebet am Tag – aber es ist eine mächtige Ergänzung und führt uns Christen in die Fülle unserer Berufung hinein.

‚O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern gestellt, die fortdauernd bei Tag und Nacht nicht schweigen werden. Ihr, die ihr den Herrn an seine Zusagen erinnert, gönnt euch keine Ruhepause.‘ Jesaja 62,6

Es war auch sehr bewegend einige Zeugnisse am Sonntag morgen im Gottesdienst zu hören, wie Gott während  des Anbetunsabends und in der Nacht berührt und ermutigt hat. Auch haben ganz viele Teilnehmer der Gebetsnacht gesagt, dass die Zeit wie im Fluge vorbei ging. Gott schenkt Kraft, wenn man sich auf diesen herausfordernden Weg einlässt!

Ich persönlich war sehr erstaunt wie viel Schwung mir der Herr am Tag darauf geschenkt hat. Obwohl ich sehr wenig Schlaf abbekommen habe, verspürte ich kaum Müdigkeit und war von großer Freude erfüllt über das, was Gott in unserer Mitte getan hat und noch tun wird.

Unser Fazit: Gebetsnächte sind auf alle Fälle empfehlenswert und absolut zur Nachahmung geeignet! =) Bei uns war das mit Sicherheit nicht die letzte Gebetsnacht…wir haben Feuer gefangen!

 

Abenteuer Gebetsnacht

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Die Einladung zu unserer ersten Gebetsnacht! (Copyright Inka Hammond)

Gott sagt in seinem Wort: ‚Mein Haus soll ein Bethaus sein.‘ Jesaja 56,7 

Jeremy und ich staunen über die Gebetshausbewegung! Gebetshäuser schießen wie Pilze aus dem Boden und wo man auch hinsieht, gibt es sehr wahrscheinlich ein Gebetshausprojekt. Oft noch ganz klein mit nur ein paar Leuten, die oft noch nicht einmal wissen, dass sie Teil einer globalen, vom Heiligen Geist initiierten Bewegung sind. Es begeistert uns zutiefst zu beobachten, wie sich die Leidenschaft für das Gebet mehr und mehr ausbreitet. Was vor einem Jahr noch undenkbar war, passiert plötzlich.

Zum Beispiel Gebetsnächte. Wir hatten es schon länger auf dem Herzen in unserer Gemeinde eine Gebetsnacht zu veranstalten. Heute Abend geht es los mit einem Anbetungsabend (wir freuen uns sehr, dass Anton Svoboda mit Band vom Gebetshaus die Lobpreisleitung übernimmt!) und dann beten wir von 22 Uhr bis um 8 Uhr morgen früh. Es ist einfach toll zu beobachten: die Kirchen und Gemeinden lassen sich von der Leidenschaft für das Gebet anstecken. Gott ruft seine Braut wieder zurück an sein Herz. Wo oft Aktionismus vorherrscht, wächst die Hingabe für Jesus. Gebet bekommt wieder seinen Platz und das ist einfach wunderbar. Johannes Hartl hat diesen schönen Satz gesagt: ‚Gebet ist nicht Alles. Aber ohne Gebet ist Alles nichts.‘ 

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copyright Johannes Hartl

Wir werden heute Nacht verschiedene Schwerpunkt im Gebet haben: unsere Gemeinde, Heilung, Politik und Gesellschaft, Familie, Männer, Flüchtlinge usw. Ich liebe es in der Nacht zu beten, auch wenn es anstrengend ist und viel Kraft kostet. Jeremy hat so schön erst vor kurzem über das Beten in den ‚verborgenen Stunden‘  geschrieben. Es lohnt sich Gott auch in der Nacht zu suchen und über seine Gebote nachzudenken (Psalm 119, 55).

Vielleicht bist du jetzt inspiriert und möchtest in deiner Kirche oder Gemeinde auch eine Gebetsnacht veranstalten? Wenn du Fragen hast, kannst du dich an uns wenden.  Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite!
inkahammond@gmail.com, jeremy.l.hammond@gmail.com

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Gebetsplan (copyright Inka Hammond)