Working on the 90%

„Life is 10% what happens to us and 90% of how you react to it.“ -Charles R. Swindoll

Today should have not happend this way… I, sure didn’t plan it this way!

I woke up at 5 am today ready to go to the prayer room.  All thankful for the car I have, I drove off through the empty Sunday morning streets.  Just before I got to the Prayerhouse – my front left tire blew.  Just barely making it over a big intersection, I parked the car in a side road and walked the last bit to the prayerroom to begin my 2 hour prayer time.

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How do I start a prayertime when I have a flat tire in my head – frustrated about what just happened?!  How can I truly pray when there are so many worries going through my mind?  „How will I get home?“ „I didn’t want to buy new tires this month!“ „How do I put on a spare tire ?“  „How do I get the car back home?“ :  A thousand little thoughts distracting me.  I sat down in the back of the prayerroom thinking:  „These are going to be long 2 hours!“

Thankfully though I remembered that I do have a choice!  A choice to worry and a choice to trust God.  I can sit in the prayerroom full of worry,  planing and sceaming on how to get my problem fixed or I can choose to trust in God who said he sees everything and will take care of me.  So 10 minutes into sitting in the back worrying I took a stand!

Litterally – I stood up.

One thing I have learned lately is that my physical posture in prayer has a direct influence on my heart attitude.  It matters what I do with my body in prayer and it can make the defining difference.  So I stood and began to walk and pray.  I began to remind myself of all the attributes God has. I started to see my situation from a different perspective and realized that my worrying was not going to change a thing.  Prayer has so much to do with the perspective from which you are praying.  Standing still, facing the wall I said: „God, I choose to not worry about this.  I choose you!“

I choose to work on the 90%.  How about you?

(I was later that day able to put on the spare tire and get the car home – I’m going tire shopping today 😉 )

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Spätsommer

Die Ferien gehen in Bayern langsam aber sicher ihrem Ende zu. Unser Jüngster geht seit ein paar Tagen in den Kindergarten. Veränderungen stehen vor der Tür!

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Herbstblumen in unserem Garten…

Nicht mehr lange und alle Kinder sind vormittags aus dem Haus. Die vergangenen 10 1/2 Jahre war ich die typische stay-at-home Mama und habe es (meistens) sehr genossen. Ich kann gar nicht glauben, dass die Jahre mit Kleinkindern um mich herum nun zu Ende sind und ich plötzlich Zeit nur.für.mich habe! Seit Monaten träume und plane ich schon und ich freue mich sehr, ab Oktober im Gebetshaus mit einer lieben Freundin die Auszeitler zu begleiten und regelmäßig am Donnerstag von 9-10 Uhr im Gebetsraum Lobpreis zu leiten. Und ich hoffe, das ein oder andere Nähprojekt in Angriff zu nehmen und vielleicht sogar einen Onlinekurs über Anbetung zu belegen. Okay, ich sehe schon: ich bin total verplant! Aber ich freue mich sehr auf diese neue Phase in meinem, unseren Familienleben.

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Gott hat Jeremy und mich während den vergangenen Sommerwochen dazu herausgefordert, nachzudenken wo unseren ‚Mandate‘ liegen. Wo ruft der Herr uns hin? Was ist dran, was nicht? Was ist unser Herzschlag, wofür brennen wir? Es war spannend darüber zu beten und zu spüren: eigentlich ist es glasklar, was der Herr uns aufs Herz gelegt hat. Und so haben wir eine kleine Skizze angefertigt und wollen sie bei uns zu Hause aufhängen und immer wieder dem Herrn hinlegen und mutig vorangehen. Bei all den Überlegungen hat uns ein Satz von Mark Batterson sehr vorangetrieben:

‚Wenn dir dein Traum keine Angst macht, ist er zu klein.‘

Gott liebt es, wenn wir groß träumen, so dass es gar nicht möglich werden kann, wenn Er nicht eingreift. Es ist ein bisschen so wie auf dem Wasser laufen…ein super Glaubenstraining!

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Diesen Sommer haben wir Gottes Versorgung wunderbar erleben dürfen. Zum Beispiel haben wir für Urlaubsgeld gebetet. Anfang August fingen wir an Gott um eine bestimmte Summe zu bitten – aber sie kam und kam nicht. Nach unserem Urlaub erfahren wir, dass bereits Ende Juli eine uns unbekannte Person genau diesen Betrag auf unser Gebetshauskonto überwiesen hat!
Wir lieben es zu verreisen und waren Anfang des Jahres ein wenig skeptisch, wie wir das mit unserer neuen Lebenssituation als Missionare dieses Jahr finanzieren sollen. Und dann erhielten wir eine liebe Email von einer Familie aus Wien (die wir zu dem Zeitpunkt noch nicht kannten) und sie boten uns an, dass wir in ihrer Wohnung Urlaub machen können, wenn sie selber verreist sind. Voller Freude und Staunen haben wir dieses großzügige Angebot angenommen und haben nun zwei wunderschöne Wochen in Wien verbracht. Das bedeutet uns auch deswegen sehr viel, weil Jeremy dort aufgewachsen ist und auch ich fast 2 Jahre dort gelebt und wir einen wichtigen Abschnitt in unserer Beziehung in Wien durchlaufen haben. Gott ist gut!

Am 2.9. erschien mein erster Beitrag in der neuen Reihe ‚BeneDicta‘ von kath.net. 5 Frauen schreiben jede Woche einen Artikel über das was sie und die Welt bewegt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich angefragt wurde mitzumachen – vor allem weil es eine katholische Plattform ist und ich es als Ehre empfinde, als evangelisch-freikirchliche Autorin dabei sein zu dürfen. Wir erleben mehr und mehr: der Herr führt zusammen, was zusammen gehört. Hier könnt ihr meinen Beitrag nachlesen: ‚Weinen erlaubt‘. 

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In all dem Neuen, zwischen all den Veränderungen, tut es gut zu wissen, dass unser Herr derselbe ist – gestern, heute und morgen. Er ändert sich nicht, seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Manchmal fühlen wir uns überwältigt, verängstigt, wenn das Leben so schnell voran geht, dass wir kaum hinterher kommen. Wenn der Terminplaner so voll ist und wir uns fragen, ob wir uns selbst irgendwann entlang des Weges verloren haben. Es ist immer der richtige Zeitpunkt inne zu halten und sich auf Gott auszurichten. Es ist nie zu spät, sein ganzes Leben ihm hinzulegen.

Wir lassen uns von Jesus führen in weites, unbekanntes Land…

photo credits: Familie Hammond, thecall.com

 

For your eyes only

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I recently read this quote and it really hit me.  (Deutsche Version hier clicken)

When I am around a new set of people, a new job.  I become quite consumed with the thought “What are others thinking of me?”  And so it was no different for me when I started at the Prayer House.  For years this was my constant working modus:  How am I impacting others – What is my effect on them.  Am I impressing others?  Do they like me?  This may be true and important for a sales or leadership job, but this frame of mind simply does not work when you pray.

In the prayer room these questions are a battle I desperately want to overcome.  For how can I be in prayer focusing on God and be more concerned of what impression I am making on the others in the room? …   Is it good that I raised my hands? , Did they think my prayer was good – should I kneel now?   I caught myself in this frame of mind and it was keeping me from truly encountering the King of Kings.

How much of my prayers are more for the ears of others around me than really for the one I am praying to?  How often are my actions more for their eyes instead of His?  Who am I looking at when I am praying? If I want to really be in prayer my heart cannot be in two places at the same time.

The saying I read gripped me at the proper time as I started at the Prayer House.  Now when I go into the prayer room and open the door I often say under my breath “for You”.  The same when I go into a meeting room full of people I try to ask myself that question “Do you love them” – instead of “what do they think of me”.  This instantly changes my perspective from fear to love.

In prayer it is not about impressing others but about loving the One.

God, I want to be someone who prays “For your eyes only”!

Nur unter deinem Blick

used to wonder

Vor einiger Zeit habe ich diesen Satz gelesen und er hat mich tief getroffen.  (For English Version click here)

Wenn ich unter Menschen bin, die ich noch nicht gut kenne oder eine neue Arbeitsstelle anfange, dann wird dieser Gedanke übermächtig: ‚Was denken die anderen von mir?‘
Genauso war es für mich auch, als ich im Gebetshaus als neuer Missionar meinen Dienst begann. Viele Jahre lang war mein Arbeitsmantra wie ich andere positiv beeinflussen kann, welchen Eindruck ich bei meinen Kollegen hinterlasse. Ist mein Gegenüber von mir beeindruckt? Bin ich beliebt? Im Bereich von Verkauf und Leiterschaft mögen das wichtige Gedanken sein – wenn man aber betet, bedeutet das alles nichts.

Im Gebetsraum angekommen wollte ich diese Fragen bekämpfen.  Denn wie kann ich mich im Gebet auf Gott konzentrieren, wenn ich mehr damit beschäftigt bin, was andere gerade von mir denken? Ist es jetzt ein guter Moment die Hände zu erheben? War mein Gebet gut formuliert? Soll ich mich jetzt hinknien? Immer wieder ertappe ich mich dabei, diesen Fragen nachzugehen. Das hindert mich an der Begegnung mit dem König aller Könige.

Wie viele meiner Gebete sind eigentlich für die Ohren derer bestimmt, die um mich herum sind, als für den, den ich anbete? Wie oft tue ich etwas, damit es hier auf der Welt gesehen und anerkannt wird, anstatt es nur für Jesus zu tun? Wo schaue ich hin, wenn ich bete? Wenn ich wirklich im Gebet versunken sein will, dann kann mein Herz nicht an zwei verschiedenen Orten sein.

Den Satz ‚Nur unter deinem Blick‘ habe ich gerade rechtzeitig zum Start im Gebetshaus gelesen. Wenn ich den Gebetsraum betrete, dann sage ich in meinem Herzen: ‚Für dich‘. Wenn ich in ein Meeting gehe, dann versuche ich mich zu fragen: ‚Liebe ich diese Menschen‘, anstatt ‚Was denken sie von mir?‘. Das verändert meine Perspektive sofort von Furcht in Liebe.

Im Gebet geht es nicht darum andere zu beeindrucken, sondern den Einen zu lieben.

Herr, lass mich nur unter deinem Blick beten.

Fürchte dich nicht

Es hat uns in den vergangenen Wochen fast den Atem verschlagen. So viele schreckliche Dinge sind passiert, dass man kaum hinterher kam und schon ein mulmiges Gefühl hatte, die Tagesschau App zu öffnen.

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Die Begriffe ‚Islamistisches Attentat‘, ‚Selbstmordattentäter‘ rückten plötzlich mit so vertrauten Orten wie Würzburg, Ansbach, Reutlingen zusammen. Das, was bis vor kurzem noch weit weg war, passiert mit einem Mal fast vor der eigenen Haustüre.

Worte können kaum beschreiben wie dankbar wir sind, dass es Orte wie den Gebetsraum in Augsburg gibt. Orte der Hoffnung. Orte der Zuversicht. In Bremen, in Stuttgart, in Nürnberg – überall wird gebetet und nicht erst seit den Anschlägen. Das ist die gute Nachricht in diesen verwirrenden, angstmachenden Zeiten! Unsere Gebete machen den Unterschied. Unsere Gebete bringen Licht ins Dunkel. Unsere Gebete sind wie ein Anker für unsere Herzen. Unsere  Gebete richten unseren Blick neu aus auf Jesus und rücken die Geschehnisse wieder in die richtige Perspektive.

Jesus spricht in den Schrecken unserer Tage laut und deutlich: ‚Fürchtet euch nicht.‘

Und das möchte ich dir zusprechen. Der Herr sagt zu dir: ‚Fürchte dich nicht.‘ Hab keine Angst. Vertrau mir. Jesus sitzt auf dem Thron. Er hat alles unter Kontrolle.

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Und sei ermutigt zu beten! Dein Gebet macht einen Unterschied! Rufe den Sieg Gottes über deiner Heimatstadt aus, über deiner Nachbarschaft. Proklamiere die Güte Gottes über unserem Land. Segne unsere Politiker. Bitte um Weisheit. Tritt ein für die Menschen moslemischen Glaubens, dass sie heim finden zum Vater aller Vaterschaft.

Das ist vielleicht die wichtigste Aufgabe, die wir als Christen in diesen Zeiten haben: das Gebet. Nein, wir sind nicht hilflos und uns sind nicht die Hände gebunden. Wir haben das Vorrecht die Geschichte beeinflussen zu können, indem wir voller Zuversicht vor den Thron Gottes treten und einstehen für unser Land und unseren Kontinent und für die ganze Welt.

Der Herr ist für uns und nicht gegen uns. 

Hier noch ein paar hilfreiche, interessante Gedanken zur aktuellen Situation: 

Videobotschaft von Dr. Johannes Hartl

Interview mit einem Pressesprecher der israelischen Armee

Aufruf zum Gebet von Ben Fitzgerald (auf Englisch) 

 

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