Unser Wunderauto

Es ist ein gemütlicher, verregneter Sonntag Nachmittag. Die Kinder spielen gerade in ihren Zimmern, mein Mann macht ein Nickerchen und ich mache etwas, das mir schon lange auf dem Herzen liegt: euch davon zu erzählen, was wir mit Gott in den letzten Monaten erlebt haben.

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Mein letzter Beitrag hier auf ‚erhört‘ hatte den Titel ‚Risk is right‘ und ich habe davon erzählt, wie wir als Ehepaar uns für diesen Lebensstil des Risikos entschlossen haben. Jeremy hatte erst ein paar Tage vorher beim Donnerstag Abend im Gebetshaus über diese Art zu leben gesprochen. Es liegt uns so sehr auf dem Herzen, dieses Feuer, das in unseren Herzen brennt, an so viele wie nur möglich weiterzugeben.
Schon immer hatten wir diese Sehnsucht nach ‚mehr‘. Wir eckten damit oft an, passten irgendwie in kein Schema. Wir glauben, dass Gott dieses Verlangen in jeden Menschen hineingelegt hat und das Ziel dieser Suche ist Gott selbst. Zu schnell geben wir uns mit weniger zufrieden. Mit Dingen, die wir erklären und kontrollieren können. Das wirkliche Leben findet aber außerhalb unserer Komfortzone statt und genau dahin zieht es uns immer mehr. Das ist nicht immer angenehm und dehnt unseren Glaubensmuskel oft schmerzhaft. Aber wer einmal geschmeckt und gesehen hat, was es noch alles zu entdecken gibt, welche Tiefen und Höhen erlebbar sind und wie wunderbar die absolute Abhängigkeit zu Jesus ist – der will immer weiter.

Wir als Ehepaar beten, dass das Feuer in uns nicht erlöschen möge, dass wir weiter diesen schmalen Pfad gehen dürfen und immer mehr die Kraft und die Macht Gottes in unserem Alltag erleben können.

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Ich möchte dir heute ein Beispiel dafür geben, dass es sich lohnt alles wegzugeben und Jesus ohne Kompromisse nachzufolgen. Im April diesen Jahres ging unser Familienauto kaputt. Totalschaden. Wir hatten Glück, dass wir es noch an einen Händler verkaufen konnten, der sich um die Entsorgung kümmerte.
Wir waren davon überzeugt, dass der Herr uns sehr bald einen Ersatz schenken würde. Wir leben zu 100% von Spenden und gehen voller Glauben von Monat zu Monat. Extraausgaben sind nicht drin und Geld beiseite legen auch nicht. Weil wir eine Entscheidung getroffen hatten, keine Schulden zu machen, kam es für uns nicht in Betracht einen Kredit aufzunehmen (vor allem, weil wir erst vor kurzem durch ein großes Wunder einen noch bestehenden Kredit endlich abzahlen konnten). Und so beteten wir. Und warteten.

Es dauerte viel länger, als wir uns gedacht haben. Ich kann kaum beschreiben, was wir alles an Gefühlen durchlaufen haben in dieser Zeit. Wut, Frustration, Hoffnung – da war alles dabei. Im August haben wir zwei außergewöhnlich große Spenden für den Autokauf erhalten. Im September dann noch einmal eine große Spende. Wir konnten es kaum fassen. Wie aus dem Nichts, nach fast 6 Monaten, nach all dem Kämpfen und Warten, hatten wir die Möglichkeit uns einen gebrauchten VW Bus zu kaufen. Im Oktober war es soweit. Wir fanden ein gutes Modell und legten dem etwas verdutzten Autohändler das Geld bar auf den Schreibtisch. Gott hat uns versorgt – wieder einmal.

Ich möchte hier ein paar von den Dingen festhalten, die wir in den vergangenen Monaten gelernt haben:

  • Gott füllt unseren Mangel aus. Auch wenn wir durch Phasen des Mangels gehen, ist es möglich, in Jesus Fülle zu erleben. So wie Paulus können wir damit klar kommen, wenn wir ‚weniger‘ oder ‚zu wenig‘ haben. Unsere Sicherheiten kommen auf den Prüfstand, wir bekommen die Möglichkeit loszulassen und uns ganz neu an Jesus zu orientieren. Er ist genug.
  • Beharrliches Gebet ist wichtig. Natürlich wäre es wunderbar gewesen, sofort wieder ein Auto zu bekommen. Diese Monate des Wartens waren oft eine Zerreißprobe. Als es mal wieder schwer war, zu glauben, dass Gott uns versorgen wird und der Drang groß wurde, einfach schnell eine menschengemachte Lösung zu zimmern, hörte ich einen Auszug aus einer Predigt von Kris Vallotton: er sprach darüber, wie er lernte Holz zu spalten. Man muss den genauen Punkt erkennen und dann beständig genau darauf zielen, bis das Holz sich spaltet. Das braucht Übung und Durchhaltevermögen. Die Aufforderung Jesu im Neuen Testament ‚anzuklopfen‘, gekoppelt mit dem Versprechen, dass die Tür uns aufgetan wird, bedeutet im Griechischen ein ‚beständiges Klopfen‘. Die Tür wird aufgehen, aber ich muss dranbleiben, darf nicht aufhören zu klopfen.
  • Im Glauben beten. Wir hatten keine Ahnung, wo ein Auto herkommen sollte. Je mehr Zeit verging, desto schwieriger war es, Glauben für das Wunder aufzubringen. Wir lernten Gott für das Auto zu danken, das wir noch gar nicht gesehen haben. Wir beteten so, als wäre es das natürlichste der Welt, das wir ein Auto geschenkt bekommen. Und wir hatten genaue Vorstellungen! Wir beteten explizit um einen VW Bus, um eine blaue Außenfarbe, gute Innenausstattung. Wir gingen wie Kinder zu ihrem Vater und baten immer wieder voller Glauben für dieses Auto. (Unser Wunderauto hat nun übrigens eine wesentlich bessere Ausstattung, als unser altes, das kaputt ging!)
  • Auf Gottes Verheißungen stehen. Wir nahmen alle möglichen Verheißungen aus Gottes Wort und stellten uns darauf, d.h. wir beteten damit, wir forderten sie ein, wir nährten unser Glauben damit. Wenn ein Name Gottes ‚Versorger‘ heißt (Jahwe Jireh), dann darf uns kein Zweifel überkommen, dass er es nicht genau das tun wird – nämlich uns versorgen.

    Und so staunen wir heute über unser neues Familienauto. Wir sind so dankbar, wenn wir als gesamte Familie ins Auto steigen, um einen Ausflug zu machen oder einfach nur zum einkaufen fahren. Gott hat uns überreich beschenkt und wir danken jedem, der uns im Gebet in dieser Zeit begleitet hat.IMG_1473

    Fotocredits pixabay.com, HammondFamily

 

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Risk is right

Jeremy hat am vergangenen Donnerstag Abend im Gebetshaus über Risk is right gesprochen. Dieses Thema geht uns beiden sehr nahe, leben wir doch seit gut eineinhalb Jahren mit vollem Risiko. Wenn du den Vortrag nachhören willst, kannst du das unter diesem Link: Risk is right.

Als Jeremy seinen Job kündigte, hatten wir keine Ahnung, wie und ob wir genügend finanzielle Unterstützer finden würden, um über die Runden zu kommen. Auch wenn jeder Monat immer noch sehr knapp ist, erleben wir doch Gottes übernatürliche Versorgung. Und das paradoxe ist: obwohl wir weniger haben, hat Gott uns eine Freiheit geschenkt mit unseren Finanzen großzügig zu sein und andere finanziell zu segnen. So wie unsere Hände vor ihm offen sein müssen, um zu empfangen, bleiben unsere Hände offen, um zu geben.

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Seit wir zu 100% von der Vorsehung leben, also nur von Spenden, hat sich für uns viel geändert. Auch wenn ein regelmäßiges Gehalt auch Gottes Versorgung ist, fühlt sich das ‚von Spenden leben‘ anders an. Abhängiger, ausgelieferter, abenteuerlicher. Wir lieben es und haben gleichzeitig einen riesen Respekt vor diesem Lebensstil. Im Grunde setzen wir unseren ganzen Einsatz auf eine einzige Karte. Wenn Gott uns nicht hilft, haben wir ein großes Problem. Immer wieder klopft die Angst an die Tür und will uns von unserem Weg abbringen. Aber wir wissen: Gott enttäuscht uns nicht und wir erinnern uns an all die wunderbaren Dinge, die er schon für uns getan hat. Und so kämpfen wir uns durch diese erste Zeit der totalen Abhängigkeit von Gott. Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. Aber wir sind extrem dankbar, dass wir diesen Wege gehen dürfen.

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Wenn du dir Jeremys Vortrag schon angehört hast oder den letzten erhört Beitrag, dann weißt du, dass wir als Familie jetzt schon einige Monate warten, nämlich auf ein neues Familienauto. Unseres ging im April kaputt, wir hatten das Geld für die aufwendige Reparatur nicht und haben es zwangsläufig verkaufen müssen. Anfangs dachten wir, Gott würde sofort Ersatz herbeischaffen. Mittlerweile sind einige Monate ins Land gegangen und – ganz ehrlich – es waren Momente dabei, wo wir nicht mehr ein noch aus wussten. Unser Familienalltag musste ganz anders getaktet werden. Ich weiß nicht, warum wir noch keinen Durchbruch erlebt haben…aber eines ist sicher: wir haben eine neue Dimension des Gebets gelernt. Diese intensiven Gebetszeiten mit Jeremy zusammen, möchte ich nicht mehr missen. Wir lernen, nicht auf die Umstände zu sehen, sondern nur auf Jesus. Es ist eine ganz neue Abhängigkeit zu Gott entstanden. Unsere Motive, warum wir diesen Weg des vollzeitlichen Dienstes gehen, wurden geläutert und geprüft. Unser Glaube musste enormen Druck aushalten…ist Gott wirklich gut? Weiß er, was wir brauchen? Kann ich ihn anbeten, auch wenn ich mich gerade von ihm komplett verlassen fühle?

Wir wissen, dass der Herr uns versorgen wird. Dieses Wissen ist ganz tief in unserem Herzen verankert. Und wir sind nicht verzweifelt, sondern voller Vertrauen. Trotzdem wollen wir aber nicht passiv bleiben, sondern wollen – ganz gemäß dem Motto ‚Risk is right‘ – unseren Mangel hier noch einmal publik machen und euch bitten, vor Jesus zu prüfen, ob er es euch aufs Herz legt, uns zu einem Auto zu verhelfen. Wenn das so ist, dann kannst du dich gerne an uns wenden: inkahammond@gmail.com oder jeremy.l.hammond@gmail.com.

Wenn du gerade vor einem Berg stehst und nicht weißt, wie du jemals dieses Hindernis überwinden sollst oder wenn du schon lange für Durchbruch in deinem Leben betest und es scheint sich nichts zu bewegen, dann wollen wir dich mit diesem Lied ermutigen, das uns durch unsere Zeit des Wartens begleitet:

 

 

 

 

 

 

photo credit: sullen_snowflakes <a href=“http://www.flickr.com/photos/92351270@N03/8634662161″&gt;.</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/“>(license)</a&gt;
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Wenn Gebet Früchte trägt

Viele Stunden hat Jeremy seit seinem Start als Gebetshausmissionar im Gebetsraum verbracht. Am Anfang noch leer und ausgebrannt von vielen Jahren in der Wirtschaft, noch getrieben vom Leistungsdruck der Welt. Das Innehalten und still werden fiel ihm schwer. Dann immer mehr begeistert, das Gebetsfeuer war im Herzen entzündet und loderte hell. Schließlich übernahm Jeremy die Leitung für die Fürbitte Session am Mittwoch Vormittag und betete voller Leidenschaft für Männer, dass sie frei werden von der Pornographiesucht.

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Das Kreuz im Gebetsraum Augsburg

 

Denn das ist ein Herzensanliegen für Jeremy, der selbst 20 Jahre lang von dieser Sucht geknechtet wurde. Wie können Männer je in ihre Berufung treten, wenn sie dieses Doppelleben führen und ihre Seelen mit diesen dreckigen Bildern füllen? Wie können Ehen geheiligt und fest stehen, wenn der Mann wieder und wieder die Ehe bricht, wenn er Pornographie konsumiert? Wie können junge Männer zu Männern nach dem Herzen Gottes heranreifen und Frauen so sehen, wie Gott sie sieht, wenn ihr Frauenbild beschmutzt ist von der Pornographie?

In den vielen Stunden im Gebetsraum ist die Vision von ‚Free Indeed‘ gereift – denn, wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei.  Aus einer kleinen Selbsthilfegruppe wurde ein Verein, der schließlich einen Onlinekurs entwickelte. 30 Tage können sich betroffene Männer intensiv mit dem Wort Gottes beschäftigen und in die Freiheit kommen. Wir staunen über das rasante Wachstum von ‚Free Indeed‘, eine Frucht des Gebets. Hier ein Link zur Webseite: www.free-indeed.de

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Vergangenen Freitag hatten wir zu Hause eine große Gartenparty. Fast 20 junge Leute kamen – alle tragen die Vision von ‚Free Indeed‘ in ihrem Herzen mit. Die Träume sind groß: es sollen zwei Aufbaukurse folgen, ein Kurs speziell für Frauen, die ebenfalls mit der Sucht nach Pornographie zu kämpfen haben und ein Kurs für Ehefrauen, die enorm unter der Sucht ihres Ehemannes leiden.

Weil ‚Free Indeed‘ so rasant wächst, wird Jeremy ab nächster Woche 50% seiner Arbeitszeit im Gebetshaus für diese Arbeit verwenden. Wir sind dem Gebetshaus so dankbar für diese Großzügigkeit und die immense Unterstützung. ‚Free Indeed‘ ist im Gebetsraum geboren und gewachsen – die Wurzeln werden immer dort bleiben, im Gebet. Wir staunen und sind voller Dankbarkeit, wie sehr Gott diesen Weg segnet. Wie viele Männer bereits jetzt frei geworden sind. Der Herr hat großes vor!

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copyright Awakening Europe

Wir träumen von einer Generation von Männern und Frauen, die in Reinheit und voller Liebe für Jesus ihre Welt verändern. Wir sind in Jesus tatsächlich frei, nichts hält uns mehr! Wir träumen von einer ‚moral revolution‘, dass Männer ihre Augen auf Jesus richten und nicht auf Pornographie und dass Frauen ihre Stärke und Würde in Jesus entdecken. Wir träumen von festen, geheiligten Ehen, in denen der Mann seinen Platz einnimmt und die Frau sich entfalten kann. Wir träumen von einer veränderten Generation, die die Welt verändern kann. In Jesus und durch Jesus!

Wenn unser Alles wenig ist

Es ist schon eine Weile her, seit ihr von uns gehört habt. Es gab viel zu tun, unsere Kinder waren viel krank, unser Sohn hatte sich den Arm gebrochen, zwei unserer Kinder wurden operiert. Unser Auto ging kaputt, wir mussten es verkaufen und sind seit ungefähr 5 Wochen ohne Auto. In solchen Zeiten, wo die Kraft nicht ganz ausreicht, wo man sich oft am liebsten in ein Schneckenloch verkriechen möchte, da lernt man, die Bedeutung von Gebet. Wenn nichts mehr hält, hält Jesus. Ich persönlich konnte in den vergangenen Wochen manchmal noch nicht mal ein Gebet formulieren, mir fehlte die Energie. Und da musste ich an Lied aus meiner Jugendzeit denken, von David Crowder. Da heißt es:

‚Lord, I am tired. So tired from walking. And Lord I am so alone. And Lord, the dark is creeping in, is creeping up to swallow me. I think I’ll stop, rest here for a while. And this is all that I can say right now, I know it is not much. And this is all that I can give, yeah, that’s my everything…‘

‚Herr, ich bin so müde. So müde vom Gehen. Und Herr, ich fühle mich so allein. Und Herr, die Dunkelheit kriecht in mein Leben, kriecht immer näher um mich zu verschlucken. Ich denke, ich bleibe hier stehen und ruhe mich ein wenig aus. Und das ist alles, was ich gerade jetzt sagen kann, ich weiß, das ist nicht viel. Und das ist alles, was ich geben kann – ja, das ist mein Alles…‘ 

Ich habe dieses Lied viel in letzter Zeit vor mich her gesungen, im Auto, in der Küche. Manchmal dabei geweint. Ich glaube, am meisten berührt mich, dass unser Alles für Jesus genug ist. Und wenn mein Alles nur ein wortloses Gebet ist, ein tränenverschleierter Blick auf ihn gerichtet – dann reicht das aus. Und so glauben wir, dass auch diese Zeit nur vorübergehend ist. Dass die Kraft wieder kommt. Dass Fülle wieder kommt und dass unser Mangel auch wieder ausgefüllt sein wird. Weil Jesus treu ist und er zu seinem Wort steht.

Und trotz allem Mangel, haben haben wir Grund zum Feiern, denn das Gebetshaus ist 1 10 Jahre alt geworden! Und es ist fast unglaublich, wie viel sich entwickelt hat in diesen kurzen zehn Jahren. Erstaunlich, was Gott alles machen kann, wenn man ihm Tür und Tor öffnet und ihm das grüne Licht gibt, das zu tun, was ER will. Viel zu oft sind wir mit unserer eigenen Agenda beschäftigt, wollen alles unter Kontrolle haben – aber dann bleibt es halt meist auch klein und überschaubar. Gott passt nicht in unser Kontrollsystem und das was er durch uns tun möchte, auch nicht. Es ist ein großes Wagnis sich darauf einzulassen, wie wir selbst immer wieder erleben, und erfordert absolutes und hunderprozentiges Gottvertrauen. Es geht absolut gegen alles, was unser menschliches Denken an Sicherheiten einfordert und erst recht gegen das System dieser Welt. Und das ist Nachfolge. Ist uns das eigentlich bewusst? Wie oft bleiben wir lieber in unserer Komfortzone, wo doch ein großes, ein wildes, ein unentdecktes Land auf uns wartet? Ich bin total dankbar, dass Johannes und Jutta Hartl damals vor 10 Jahren den Mut hatten, ‚auszusteigen‘ und dem Ruf Jesu zu folgen. Aus diesem Gehorsamsschritt ist ein weit gefächerter Segen für tausende von Menschen entstanden!
Hier könnt die ermutigende Geschichte des Gebetshauses hören:

Gestern vor einer Woche fand der großartige Freundestag des Gebetshauses statt! Wir haben ihn das zweite Mal als Missionare miterlebt und es ist eine riesige Freude, alte und neue finanzielle Unterstützer kennen zu lernen, wieder zu treffen, zusammen zu beten, zusammen Jesus im Lobpreis zu erheben. Das Ganze fühlt sich ein bisschen an wie eine Mini-Mehr, die Atmosphäre ist genial: über 1000 Leute, die für das 24 Stundengebet brennen, kommen zusammen um zu feiern. Es gab einen Vortrag von Johannes Hartl, der u.a. Mut gemacht hat, sich nicht auf das Dunkle in dieser Welt zu konzentrieren, sondern auf das zu schauen, was der Herr tut. Mittags gab es Gelegenheit, dass Missionare und Unterstützer sich etwas zurückziehen konnten um sich auszutauschen. Nachmittags gab es Lobpreis und die Möglichkeit sich segnen zu lassen und abends konnten wir im großen Stil mit Jazz Band, vorzüglichem Essen und gutem Wein ein Candle Light Dinner genießen. Wenn du Interesse am Partnerprogramm des Gebetshauses hast oder Fragen dazu, dann kannst du dich gerne an uns wenden! 

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Unsere Family beim Freundestag

An dieser Stelle möchte ich auch gerne Werbung machen für unseren Rundbrief, den wir ca. 5-6 Mal im Jahr per Email versenden. Du kannst dich ganz leicht und unkompliziert dafür anmelden: klicke hier

Danke für dein Interesse an unserem Dienst und diesem Blog. Sei reich gesegnet und stark behütet!

Fastenzeit

Seit 19 Tagen fasten wir nun, morgen haben wir Halbzeit. Noch nie habe ich über so einen langen Zeitraum gefastet, noch nie hatte ich beim Fasten so eine edle, große Vision: die Errettung Europas. Wir klinken uns ein in eine europaweite Fasten-und Gebetskette: ‚Europe shall be saved‘ (www.esbs.com). Mehrere tausend Menschen aus allen Denominationen machen mit, jeder bringt sein Opfer und gemeinsam bestürmen wir den Gnadenthron Gottes, das er Erweckung nach Europa schicken möge – einmal mehr!

Ich bin mit großer Ehrfurcht in diese Fastenzeit hineingegangen, weil mir bewusst war, dass ich teilhabe an etwas großem, etwas historischem. Wir dürfen in etwas hinein investieren, das unseren Glauben sprengt, unseren geistlichen Horizont erweitert und die Geschichte unseres Kontinents maßgeblich beeinflusst. Es ist aber auch ein konfrontiert-werden mit den eigenen Grenzen, der eigenen Schwachheit. Ich werde ganz neu daran erinnert, dass ich ohne Jesus nichts tun kann. Diese Gedanken habe ich kurz vor der Fastenzeit aufgeschrieben und finde mich in diesen Tagen immer wieder daran erinnert: ‚Leer werden – Gedanken zur Fastenzeit‘ (Link).

Ich erinnere mich auch an dieses Lied, das ich in meiner Jugendzeit öfters gesungen oder gehört habe:

‚Is it true today that when people pray, cloudless skies will break, kings and queens will shake, yes it’s true and I believe it. Is it true today that when people pray, we’ll see dead men rise and the blind set free. Yes, it’s true and I believe it! I’m gonna be a history maker in this land, I’m gonna be a speaker of truth to all mankind, I’m gonna stand, I’m gonna run, into your arms, into your arms again.‘ (Delirious, History Maker).

Ich weiß noch gut, dass mir das Lied immer total abgehoben und unrealistisch vorkam. Das war nicht das Christentum, das ich lebte und das ich um mich herum sah. In mir war kein brennender Glauben, dass durch mein Gebet Regierungen beeinflusst werden können und Heilungswunder passieren. Das hat sich mittlerweile – Gott sei Dank! – gehörig geändert! Und nun bin ich Teil dieser großen Gebets- und Fastenbewegung und glaube und vertraue darauf, dass der Herr noch viel vorhat in und durch Deutschland und ganz Europa.

Vielleicht fragst du dich, wie das Fasten in unserer Großfamilie konkret aussieht? Ich bin selber ganz erstaunt, wie unsere Kinder das Fasten mittragen und mich auch daran erinnern, wenn ich mir zum Frühstück doch einen Kaffee gemacht habe, anstatt einer Tasse Kräutertee. ‚Mama, wir fasten doch!‘ Wir haben mit den Kindern abgesprochen, dass es keine Süßigkeiten gibt (außer Nachspeise beim Mittagessen) und auch kein Saft getrunken wird, sondern nur Wasser. Es gibt aber Ausnahmen – vor ein paar Tagen wurde unsere zweite Tochter 9 Jahre alt und da gab es schon Gummibärchen und Limo =). Mein Mann und ich versuchen am Tag mindestens eine Mahlzeit auszulassen und auch sonst auf alle überflüssigen Nahrungsmittel zu verzichten – Schokolade, Kuchen, Zucker usw. Manchmal denke ich mir, Mensch, da verzichten andere komplett auf Nahrung, trinken nur Wasser oder Saft und mein Opfer ist doch im Vergleich viel zu klein…aber ich spüre, wie Gott meinen Verzicht ehrt. Er sieht meinen vollen, hektischen Alltag, er weiß, meine Kinder brauchen eine geduldige und verständnisvolle Mama und dafür brauche ich ordentliches Essen im Magen. Deshalb an dieser Stelle eine große Ermutigung, sich das Fasten schon etwas kosten zu lassen, aber weise zu entscheiden, was für einen ganz persönlich dran ist. Der  Herr sieht das Herz an!

Ich lese in dieser Zeit das Buch von Mike Bickle ‚Der Lohn des Fastens‘. Ein unheimlich motivierendes Buch, wenn man sich mit knurrendem Magen fragt, warum und wieso man sich so etwas wie Fasten eigentlich antut! Das Buch kann man hier bestellen: Gebetshaus Shop.

Außerdem ist dieser Vortrag von Johannes Hartl sehr zu empfehlen, wenn man mehr über die Bewegung ‚Europe shall be saved‘ wissen möchte:

Nach 19 Tagen Fasten (mit ein paar Unterbrechungen) kann ich sagen, dass meine Sehnsucht nach Jesus gewachsen ist und meine Sehnsucht ihm zu begegnen größer geworden ist. Ich bin neu motiviert das Fasten, auch nach diesen 40 Tagen, in meinen Alltag zu integrieren. Die Sinne werden für Jesus geschärft und nicht durch sämtliche Ablenkungen vernebelt. Das ist eine so schöne Erfahrung und ich frage mich, warum ich dem nicht mehr nachjage.

Und so kann ich das Lied von Delirious ganz anders mitsingen und beten:

Is it true today that when people pray
We’ll see dead men rise
And the blind set free
Yes it’s true and I believe it
I’m living for you.

 

 

Haussegen

Für euch zur Info: heute startet mein Projekt ‚Haussegen‘! (www.haussegen.org) Ich bin sehr aufgeregt und freue mich und hoffe, dass ‚Haussegen‘ wirklich für viele zum Segen wird.

Um was es geht? Familien stellen während ihrer eigenen Urlaubszeit ihre 4 Wände anderen Familien zur Verfügung und ermöglichen so einen preisgünstigen Urlaub. Es besteht auch die Möglichkeit einen Häusertausch zu organisieren. Wer mehr wissen möchte, kann sich gerne den aktuellen Blogpost auf ‚Alltagsliebe‘ durchlesen oder gleich bei www.haussegen.org vorbeischauen.