Risk is right

Jeremy hat am vergangenen Donnerstag Abend im Gebetshaus über Risk is right gesprochen. Dieses Thema geht uns beiden sehr nahe, leben wir doch seit gut eineinhalb Jahren mit vollem Risiko. Wenn du den Vortrag nachhören willst, kannst du das unter diesem Link: Risk is right.

Als Jeremy seinen Job kündigte, hatten wir keine Ahnung, wie und ob wir genügend finanzielle Unterstützer finden würden, um über die Runden zu kommen. Auch wenn jeder Monat immer noch sehr knapp ist, erleben wir doch Gottes übernatürliche Versorgung. Und das paradoxe ist: obwohl wir weniger haben, hat Gott uns eine Freiheit geschenkt mit unseren Finanzen großzügig zu sein und andere finanziell zu segnen. So wie unsere Hände vor ihm offen sein müssen, um zu empfangen, bleiben unsere Hände offen, um zu geben.

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Seit wir zu 100% von der Vorsehung leben, also nur von Spenden, hat sich für uns viel geändert. Auch wenn ein regelmäßiges Gehalt auch Gottes Versorgung ist, fühlt sich das ‚von Spenden leben‘ anders an. Abhängiger, ausgelieferter, abenteuerlicher. Wir lieben es und haben gleichzeitig einen riesen Respekt vor diesem Lebensstil. Im Grunde setzen wir unseren ganzen Einsatz auf eine einzige Karte. Wenn Gott uns nicht hilft, haben wir ein großes Problem. Immer wieder klopft die Angst an die Tür und will uns von unserem Weg abbringen. Aber wir wissen: Gott enttäuscht uns nicht und wir erinnern uns an all die wunderbaren Dinge, die er schon für uns getan hat. Und so kämpfen wir uns durch diese erste Zeit der totalen Abhängigkeit von Gott. Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. Aber wir sind extrem dankbar, dass wir diesen Wege gehen dürfen.

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Wenn du dir Jeremys Vortrag schon angehört hast oder den letzten erhört Beitrag, dann weißt du, dass wir als Familie jetzt schon einige Monate warten, nämlich auf ein neues Familienauto. Unseres ging im April kaputt, wir hatten das Geld für die aufwendige Reparatur nicht und haben es zwangsläufig verkaufen müssen. Anfangs dachten wir, Gott würde sofort Ersatz herbeischaffen. Mittlerweile sind einige Monate ins Land gegangen und – ganz ehrlich – es waren Momente dabei, wo wir nicht mehr ein noch aus wussten. Unser Familienalltag musste ganz anders getaktet werden. Ich weiß nicht, warum wir noch keinen Durchbruch erlebt haben…aber eines ist sicher: wir haben eine neue Dimension des Gebets gelernt. Diese intensiven Gebetszeiten mit Jeremy zusammen, möchte ich nicht mehr missen. Wir lernen, nicht auf die Umstände zu sehen, sondern nur auf Jesus. Es ist eine ganz neue Abhängigkeit zu Gott entstanden. Unsere Motive, warum wir diesen Weg des vollzeitlichen Dienstes gehen, wurden geläutert und geprüft. Unser Glaube musste enormen Druck aushalten…ist Gott wirklich gut? Weiß er, was wir brauchen? Kann ich ihn anbeten, auch wenn ich mich gerade von ihm komplett verlassen fühle?

Wir wissen, dass der Herr uns versorgen wird. Dieses Wissen ist ganz tief in unserem Herzen verankert. Und wir sind nicht verzweifelt, sondern voller Vertrauen. Trotzdem wollen wir aber nicht passiv bleiben, sondern wollen – ganz gemäß dem Motto ‚Risk is right‘ – unseren Mangel hier noch einmal publik machen und euch bitten, vor Jesus zu prüfen, ob er es euch aufs Herz legt, uns zu einem Auto zu verhelfen. Wenn das so ist, dann kannst du dich gerne an uns wenden: inkahammond@gmail.com oder jeremy.l.hammond@gmail.com.

Wenn du gerade vor einem Berg stehst und nicht weißt, wie du jemals dieses Hindernis überwinden sollst oder wenn du schon lange für Durchbruch in deinem Leben betest und es scheint sich nichts zu bewegen, dann wollen wir dich mit diesem Lied ermutigen, das uns durch unsere Zeit des Wartens begleitet:

 

 

 

 

 

 

photo credit: sullen_snowflakes <a href=“http://www.flickr.com/photos/92351270@N03/8634662161″&gt;.</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/“>(license)</a&gt;
photo credit: ANBerlin <a href=“http://www.flickr.com/photos/8845484@N02/36151544202″>Long way home</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/“>(license)</a&gt;

 

 

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Ein Gedanke zu „Risk is right

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