Stockholm, wir kommen!

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Herzliche Grüße vom Münchner Flughafen! Bald geht unser Flug Richtung Stockholm und wir sind aufgeregt! Gestern wurde uns nochmal klar, dass wir wirklich bei Awakening Europe dabei sein sollen – denn es lief alles schief. Es ist wirklich so: Anfechtungen können eine gute Bestätigung sein, dass man Gottes Willen tut.

Und so sitzen wir jetzt hier und warten auf das Boarding. Für mich als Mama ist es gerade ziemlich schwer, meine Kinder nicht um mich zu haben und bald so weit weg von ihnen zu sein (obwohl ich weiß, dass sie bei Jeremys Eltern gut aufgehoben sind =)).

Jeremy und ich haben uns in den letzten Tagen über diese Reise unterhalten und was uns antreibt nach Stockholm zu fliegen um bei Awakening Europe dabei zu sein. Der Grundtenor ist, dass wir einen unglaublichen Hunger nach mehr von Jesus haben. Wir sehnen uns danach, von ihm berührt zu werden und verändert zu werden. Wir wollen da sein, wo er wirkt, wo etwas Mächtiges im Reich Gottes passiert, wo sich Dinge bewegen. Wir wollen inspiriert werden für unser alltägliches Leben mit Jesus, wir wollen mutiger unseren Glauben bekennen und die Ängste in unseren Herzen besiegen. Manchmal muss man sich tatsächlich auf den Weg machen, ein Zeichen setzen, Gott zeigen – nicht nur sagen – wie ernst es uns mit unserer Sehnsucht ist.

Wir erwarten Großes von Gott. Großes für die Menschen in Stockholm, in Schweden und ganz Skandinavien. Ben Fitzgerald, der Gründer von den Awakening Events, hat vor ein paar Tagen erzählt, dass sich Fernsehsender in ganz Skandinavien – von den Färöer Inseln bis nach Lettland – zusammen getan haben, um das gesamte Event live (!) zu übertragen. So ist es praktisch jedem Skandinavier in den nächsten Tagen möglich, von Jesus zu hören. Wir sind gespannt auf die Einsätze in Stockholm, wo wir die Liebe Jesu ganz praktisch demonstrieren werden.

Und wir erwarten auch Großes für uns ganz persönlich. Das vergangene Jahr war, besonders für mich, nicht einfach. Ich habe viel aufarbeiten müssen, habe große Ängste durchlitten. Schon länger habe ich den Eindruck, dass diese Reise – die für mich kein Zuckerschlecken ist – meiner Seele Heilung bringen wird. Es fühlt sich für mich so an, als würde ich aus dem sicheren Boot aussteigen und auf dem Wasser gehen. Vom menschlichen her wäre es vielleicht besser gewesen, ich hätte mich erstmal ordentlich erholt und wäre dann stabil und ohne Angst losgegangen. Aber der Herr ruft uns dazu auf, auch Risiken für ihn einzugehen, ihm zu 100% zu vertrauen, kein Netz und doppelten Boden unter sich zu haben zu wollen, ihn unsere einzige Hoffnung sein zu lassen. Da stehe ich gerade. Stockholm ist für mich eine Kampfansage an den Feind: Ich lasse mich nicht einschüchtern. Jesus ist größer als meine Angst.

Und so steigen wir gleich voller Zuversicht in das Flugzeug.

 

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2 Gedanken zu „Stockholm, wir kommen!

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