Spätsommer

Die Ferien gehen in Bayern langsam aber sicher ihrem Ende zu. Unser Jüngster geht seit ein paar Tagen in den Kindergarten. Veränderungen stehen vor der Tür!

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Herbstblumen in unserem Garten…

Nicht mehr lange und alle Kinder sind vormittags aus dem Haus. Die vergangenen 10 1/2 Jahre war ich die typische stay-at-home Mama und habe es (meistens) sehr genossen. Ich kann gar nicht glauben, dass die Jahre mit Kleinkindern um mich herum nun zu Ende sind und ich plötzlich Zeit nur.für.mich habe! Seit Monaten träume und plane ich schon und ich freue mich sehr, ab Oktober im Gebetshaus mit einer lieben Freundin die Auszeitler zu begleiten und regelmäßig am Donnerstag von 9-10 Uhr im Gebetsraum Lobpreis zu leiten. Und ich hoffe, das ein oder andere Nähprojekt in Angriff zu nehmen und vielleicht sogar einen Onlinekurs über Anbetung zu belegen. Okay, ich sehe schon: ich bin total verplant! Aber ich freue mich sehr auf diese neue Phase in meinem, unseren Familienleben.

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Gott hat Jeremy und mich während den vergangenen Sommerwochen dazu herausgefordert, nachzudenken wo unseren ‚Mandate‘ liegen. Wo ruft der Herr uns hin? Was ist dran, was nicht? Was ist unser Herzschlag, wofür brennen wir? Es war spannend darüber zu beten und zu spüren: eigentlich ist es glasklar, was der Herr uns aufs Herz gelegt hat. Und so haben wir eine kleine Skizze angefertigt und wollen sie bei uns zu Hause aufhängen und immer wieder dem Herrn hinlegen und mutig vorangehen. Bei all den Überlegungen hat uns ein Satz von Mark Batterson sehr vorangetrieben:

‚Wenn dir dein Traum keine Angst macht, ist er zu klein.‘

Gott liebt es, wenn wir groß träumen, so dass es gar nicht möglich werden kann, wenn Er nicht eingreift. Es ist ein bisschen so wie auf dem Wasser laufen…ein super Glaubenstraining!

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Diesen Sommer haben wir Gottes Versorgung wunderbar erleben dürfen. Zum Beispiel haben wir für Urlaubsgeld gebetet. Anfang August fingen wir an Gott um eine bestimmte Summe zu bitten – aber sie kam und kam nicht. Nach unserem Urlaub erfahren wir, dass bereits Ende Juli eine uns unbekannte Person genau diesen Betrag auf unser Gebetshauskonto überwiesen hat!
Wir lieben es zu verreisen und waren Anfang des Jahres ein wenig skeptisch, wie wir das mit unserer neuen Lebenssituation als Missionare dieses Jahr finanzieren sollen. Und dann erhielten wir eine liebe Email von einer Familie aus Wien (die wir zu dem Zeitpunkt noch nicht kannten) und sie boten uns an, dass wir in ihrer Wohnung Urlaub machen können, wenn sie selber verreist sind. Voller Freude und Staunen haben wir dieses großzügige Angebot angenommen und haben nun zwei wunderschöne Wochen in Wien verbracht. Das bedeutet uns auch deswegen sehr viel, weil Jeremy dort aufgewachsen ist und auch ich fast 2 Jahre dort gelebt und wir einen wichtigen Abschnitt in unserer Beziehung in Wien durchlaufen haben. Gott ist gut!

Am 2.9. erschien mein erster Beitrag in der neuen Reihe ‚BeneDicta‘ von kath.net. 5 Frauen schreiben jede Woche einen Artikel über das was sie und die Welt bewegt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich angefragt wurde mitzumachen – vor allem weil es eine katholische Plattform ist und ich es als Ehre empfinde, als evangelisch-freikirchliche Autorin dabei sein zu dürfen. Wir erleben mehr und mehr: der Herr führt zusammen, was zusammen gehört. Hier könnt ihr meinen Beitrag nachlesen: ‚Weinen erlaubt‘. 

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In all dem Neuen, zwischen all den Veränderungen, tut es gut zu wissen, dass unser Herr derselbe ist – gestern, heute und morgen. Er ändert sich nicht, seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Manchmal fühlen wir uns überwältigt, verängstigt, wenn das Leben so schnell voran geht, dass wir kaum hinterher kommen. Wenn der Terminplaner so voll ist und wir uns fragen, ob wir uns selbst irgendwann entlang des Weges verloren haben. Es ist immer der richtige Zeitpunkt inne zu halten und sich auf Gott auszurichten. Es ist nie zu spät, sein ganzes Leben ihm hinzulegen.

Wir lassen uns von Jesus führen in weites, unbekanntes Land…

photo credits: Familie Hammond, thecall.com

 

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