Unser kleines Gebetshaus

Während  Jeremy viele Stunden im Gebetsraum verbringt und sich langsam in seinen neuen Arbeitsbereich des Gebetshaus-Shops einarbeitet, geht der Alltag zu Hause weiter wie bisher.

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Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Wochen gerne mal mit Jeremy getauscht hätte und die Hausarbeit Hausarbeit hätte sein lassen. Windeln wechseln und Nudeln kochen und Staubsaugen erscheint im Vergleich zu stundenlangem intensiven Gebet und Lobpreis etwas …. banal.

Papa betet und Mama macht weiter wie bisher? Den Alltag managen, Streit schlichten, Hustensaft verabreichen, bei den Hausaufgaben helfen? Für Gebet und Stille vor Jesus bleibt oft so wenig Zeit. Mein Alltag als Mama von vier Kindern ist oft hektisch und laut und die Kinder halten sich leider nicht immer an meinen Zeitplan. Ja, ich würde gerne ab und zu die Küche mit dem Gebetsraum tauschen, ich würde lieber auf dem Gebetsschiemel knien, als knieend den Fußboden schrubben, weil mal wieder ein Glas Traubensaft umgekippt ist.

Aber Gottes Gegenwart ist nicht auf den Gebetsraum in Augsburg beschränkt. Gottes Gegenwart ist auch in meinem kleinen Alltag spürbar. Ich kann die Herzenshaltung von immerwährendem Gebet auch als Mama aufrecht erhalten – das schaut zwar komplett anders aus, ist aber für Gott kein zweitrangiger Lobpreis. Es ist relativ egal, ob ich Gott in der U-Bahn, beim Kinder für den Tag fertig machen oder in einem Gebetsraum anbete. Mein Herz kann immer in der Anbetungshaltung sein – in unserem Zuhause kann ein kleines Gebetshaus wachsen.
Das ist mein tägliches Bestreben: ich wünsche mir, dass in unseren vier Wänden der Lobpreis nicht verstummt. Ob nun laut gesungen wird, unterstützt durch quietschende Kinderstimmen, oder leise in meinem Herzen gemurmelt, während ich die Hausarbeit verrichte, ist nicht von Bedeutung. Lobpreis hat so viele Formen und Klänge! Eltern von kleinen Kindern haben ja auch die super Gelegenheit nachts zu beten, wenn der Nachwuchs den Unterschied zwischen Tag und Nacht noch nicht verinnerlicht hat. 😉
All die ‚unbedeutenden‘, die kleinen Dinge werden zu Lobpreis, wenn sie mit Liebe für den Herrn getan werden.  Mein Alltag kann  zu einem einzigen Gottesdienst werden, wenn mein Herz auf Jesus ausgerichtet ist. Unser Zuhause kann ein Gebetshaus sein, wenn wir Jesus in den Mittelpunkt unseres täglichen Tuns stellen.

 

 

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3 Gedanken zu „Unser kleines Gebetshaus

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