Gesegnete Ostern!

Ich gehöre nicht mehr mir sondern dir.
Stelle mich, wohin du willst,
geselle mich, zu wem du willst.
Lass mich wirken,
lass mich dulden.
Brauche mich für dich oder
stelle mich für dich beiseite.
Erhöhe mich für dich,
erniedrige mich für dich.
Lass mich erfüllt sein,
lass mich leer sein.
Lass mich alles haben,
lass mich nichts haben.
In freier Entscheidung und von ganzem Herzen
überlasse ich alles deinem Wohlgefallen und Walten.
Und nun, herrlicher und erhabener Gott,
Vater Sohn und Heiliger Geist,
du bist mein und ich bin dein,
so soll es sein.
Bestätige im Himmel meinen Bund
wie ich ihn auf Erden vollzogen haben.
(John Wesley)

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Wir Hammonds wünschen euch gesegnete Ostern!

 

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Eindrücke aus dem Gebetshaus zu den Terroranschlägen in Belgien

Nebenher laufen gerade die Nachrichten. Man kann die Schreckensbilder aus Brüssel kaum ertragen. Furcht will sich im Herzen ausbreiten.

Im Gebetshaus gab es heute Nachmittag eine sehr intensive Gebetszeit für Belgien und ganz Europa.

Hier ein paar Eindrücke, die uns besonders bewegt haben:

2. Könige 6, 15-17
‚Als der Diener Elischas morgens aufstand und vor die Tür trat, sah er die Stadt von Truppen und Streitwagen umstellt. »Was sollen wir jetzt tun?«, fragte er Elischa. Der gab ihm zur Antwort: »Lass dir keine Angst einjagen, weil es so viele sind! Auf unserer Seite stehen noch mehr.«Darauf betete Elischa: »Herr, öffne doch meinem Diener die Augen!« Da öffnete der Herr ihm die Augen, und er sah: Der ganze Berg, auf dem die Stadt lag, war rings um Elischa bedeckt mit Pferden und Streitwagen aus Feuer.‘

Gebet um offene Augen, dass wir als Leib Christi erkennen, welchem Gott wir dienen. Mit ihm sind wir immer in der Mehrheit!

Psalm 2

‚Was soll der Aufruhr unter den Völkern? Wozu schmieden sie vergebliche Pläne? Die Herrscher der Erde lehnen sich auf, die Machthaber verbünden sich gegen den Herrn und den König, den er erwählt hat: »Wir wollen nicht mehr ihre Knechte sein! Auf, lasst uns die Fesseln zerreißen!«  Doch der Herr im Himmel lacht, er spottet nur über sie. Dann aber wird er zornig; er herrscht sie an, stürzt sie in Angst und Schrecken:  »Ich habe meinen König eingesetzt! Er regiert auf dem Zion, meinem heiligen Berg.«  Ich gebe bekannt, was der Herr verfügt hat. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich dazu gemacht. Fordere von mir alle Völker, ich schenke sie dir; die ganze Erde gebe ich dir zum Besitz. Regiere sie mit eiserner Faust! Wenn du willst, zerschlag sie wie Töpfe aus Ton!«  Darum nehmt Vernunft an, ihr Könige; lasst euch warnen, ihr Mächtigen der Erde!  Unterwerft euch dem Herrn, zittert vor ihm und jubelt ihm zu!  Huldigt seinem Sohn! Sonst wird er unwillig und es ist um euch geschehen; denn sein Zorn ist schnell entflammt. Wohl allen, die bei ihm Schutz suchen!‘

Der Herr sieht das Ende der Geschichte! Und deswegen kann er lachen und spotten. Es gab den starken Eindruck, dass über Europa die Furcht des Herrn kommen muss. Es gibt entweder die Furcht vor Menschen oder die Furcht des Herrn.

Jemand hatte das Bild, dass Gott über Deutschland ein Tuch spannt und um Deutschland herum eine Gebetsmauer aus Lobpreisern und Fürbittern baut, das sah aus wie eine Lichterkette. Deutschland soll für die Welt so zum Segen werden, wie es einst zum Fluch geworden ist.

Psalm 17, 7-13
‚Zeige mir auf wunderbare Weise deine Gnade. Du rettest mit deiner Kraft die Menschen, die bei dir Schutz vor den Feinden suchen. Behüte mich wie einen Augapfel und gib mir Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel. Beschütze mich vor den gottlosen Menschen, die mich vernichten wollen und vor meinen Feinden, die mir von überall her nachstellen. Sie kennen kein Erbarmen und reden überheblich. Sie verfolgen und umzingeln uns und wollen uns zu Boden werfen. Sie sind wie ein hungriger Löwe, der im Hinterhalt auf Beute lauert, um sie zu zerreißen; wie ein junger Löwe, der im Hinterhalt sitzt. Erhebe dich, Herr, tritt ihm entgegen und unterwirf ihn! Rette mich mit deinem Schwert vor dem Gottlosen.‘

Gebet, dass der Leib Christi wie ein Fels ist in dieser Zeit. Dass das Licht Gottes leuchtet und das Wort Gottes läuft in diese dunkle Welt hinein.

Wie schön, dass wir diese Woche Ostern feiern dürfen! Der Sieger steht fest! Jesus hat dem Tod alle Macht genommen. Das gibt uns Mut und Zuversicht und unerschütterliche Freude in dieser herausfordernden Zeit!

 

 

 

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Unser kleines Gebetshaus

Während  Jeremy viele Stunden im Gebetsraum verbringt und sich langsam in seinen neuen Arbeitsbereich des Gebetshaus-Shops einarbeitet, geht der Alltag zu Hause weiter wie bisher.

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Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Wochen gerne mal mit Jeremy getauscht hätte und die Hausarbeit Hausarbeit hätte sein lassen. Windeln wechseln und Nudeln kochen und Staubsaugen erscheint im Vergleich zu stundenlangem intensiven Gebet und Lobpreis etwas …. banal.

Papa betet und Mama macht weiter wie bisher? Den Alltag managen, Streit schlichten, Hustensaft verabreichen, bei den Hausaufgaben helfen? Für Gebet und Stille vor Jesus bleibt oft so wenig Zeit. Mein Alltag als Mama von vier Kindern ist oft hektisch und laut und die Kinder halten sich leider nicht immer an meinen Zeitplan. Ja, ich würde gerne ab und zu die Küche mit dem Gebetsraum tauschen, ich würde lieber auf dem Gebetsschiemel knien, als knieend den Fußboden schrubben, weil mal wieder ein Glas Traubensaft umgekippt ist.

Aber Gottes Gegenwart ist nicht auf den Gebetsraum in Augsburg beschränkt. Gottes Gegenwart ist auch in meinem kleinen Alltag spürbar. Ich kann die Herzenshaltung von immerwährendem Gebet auch als Mama aufrecht erhalten – das schaut zwar komplett anders aus, ist aber für Gott kein zweitrangiger Lobpreis. Es ist relativ egal, ob ich Gott in der U-Bahn, beim Kinder für den Tag fertig machen oder in einem Gebetsraum anbete. Mein Herz kann immer in der Anbetungshaltung sein – in unserem Zuhause kann ein kleines Gebetshaus wachsen.
Das ist mein tägliches Bestreben: ich wünsche mir, dass in unseren vier Wänden der Lobpreis nicht verstummt. Ob nun laut gesungen wird, unterstützt durch quietschende Kinderstimmen, oder leise in meinem Herzen gemurmelt, während ich die Hausarbeit verrichte, ist nicht von Bedeutung. Lobpreis hat so viele Formen und Klänge! Eltern von kleinen Kindern haben ja auch die super Gelegenheit nachts zu beten, wenn der Nachwuchs den Unterschied zwischen Tag und Nacht noch nicht verinnerlicht hat. 😉
All die ‚unbedeutenden‘, die kleinen Dinge werden zu Lobpreis, wenn sie mit Liebe für den Herrn getan werden.  Mein Alltag kann  zu einem einzigen Gottesdienst werden, wenn mein Herz auf Jesus ausgerichtet ist. Unser Zuhause kann ein Gebetshaus sein, wenn wir Jesus in den Mittelpunkt unseres täglichen Tuns stellen.

 

 

6 Stunden für 11 Verse ?!?

Wie kann das sein? Wie kann man nur 360 Minuten benötigen um 11 Bibelverse zu lesen und darüber zu reflektieren? Wie macht man sowas nur?

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(For this blog in English click here)

Ich habe in meinem letzten Blogpost diese Erfahrung schon einmal erwähnt. Ich bin nun in meiner dritten Woche als GebetshausMissionar und verbringe täglich 4 Stunden im Gebetsraum des Augsburger Gebetshauses. Jeden Donnerstag von 10-12 Uhr ist eine besondere Gebetssession, die sich WWW nennt – ‚Worship with the Word‘. In diesen zwei Stunden wird das Wort Gottes gelesen, gesungen und meditiert. Man nimmt sich Zeit, man hat keine Eile, es gibt keine Agenda so und so viele Lieder zu singen oder ein ganzes Kapitel durch zu bekommen. Man ‚verdaut‘ ganz langsam was man hört und liest.

Ich muss sagen, dass mich das absolut fasziniert. Die Zeit scheint still zu stehen oder gar nicht zu existieren. Es fängt damit an, dass einer der Musiker eine bestimmte Bibelpassage aussingt. Dann liest der Gebetsleiter den Text vor. Dann fassen die Sänger ein Wort oder eine Wahrheit aus dem gelesenem Text auf und singen es aus. Gottes Wort wird gesungen! Dann nimmt der nächste Sänger ein Wort auf und verbindet es auf wunderschöne Weise mit was gerade gelesen oder gesungen wurde. Und so geht es weiter und wird immer tiefer. Mit einem Mal entsteht dann ein Refrain der alles vorher Gesungene zusammenfasst.

Ich sitze im Gebetsraum mit meiner Bibel vor mir und ich stimme mit ein in den Refrain und singe, was vor mir auf den Seiten steht. Da begreife ich, dass ich nicht nur einfach vom Kopf her etwas verstehe…sondern dass es tief in mein Herz fällt. Ich verliere mich in diesem Moment.

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Die 11 Verse die an den vergangenen 3 Donnerstagen Inhalt der WWW Session waren, stehen in Offenbarung 4 – dort wird der Thronsaal Gottes im Himmel beschrieben. Ich kann es kaum in Worte fassen, was während dieser Zeit mit meinem Herzen passiert ist.

Der Thron//die 24 anderen Throne//die Ältesten in Weiß gekleidet//der See aus Glas//die 4 lebendigen Kreaturen//das Hinlegen der Kronen

Die Realität ist, dass es diesen Thronsaal gibt und dass ich eines Tages dort sein werde.

Die Meditation findet ihren Höhepunkt in Vers 11:

„Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.“

Das ist ein starkes Statement, das wie ein einziges Ausrufezeichen dasteht! Darum gibt es das 24 Stundengebet im Gebetshaus. In diesem Vers finden wir eine Antwort, die die Verschwendung von Zeit und Talenten rechtfertigt. Es geht so gegen die Gesetze der Welt. Alles gewinnt und verliert seine Bedeutung vor seinem Thron.

Und dann begreife ich ein Stück mehr, dass ich zu SEINEM Wohlgefallen geschaffen bin – und jede Zelle meines Körpers erwidert ‚JA‘!

6 Hours for 11 Verses ?!?

How can this be?  How can you spend 360 minutes reading and reflecting on just 11 verses of the bible?  How is this possible?

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(Für diesen Blog auf Deutsch klicke hier)

I started writing about this experience in my last blog.  This is now my third week spending 4 hours almost every day in the prayer room at the prayer house in Augsburg.  Every Thursday is a very unique Prayer Session between 10:00 – 12:00 called Worship with the Word (www).  It is a two hour session where God’s word is read, sung and meditated on.  You get to take your time – there is absolutely no rush – no agenda of having to sing a certain amount of songs or get through a whole chapter within the time.  It is litterally a slow digestion of what you hear.   (how often do I rush through what I read?)

I must admit I am absolutely fascinated by this!   Time seams to stand still – or better yet basically not exist when in these sessions.  It all starts with one of the musicians singing the bible passage.  Then the prayer leader reads the text out loud.  Next the musicians take up a word or phrase that the prayer leader just read and start singing this.  They sing God’s word.  Then the next singer picks up another facet of what was just read or connects it in a beautiful way with another truth or verse.  And so it goes on and on and keeps going deeper.  Then all of the sudden out of all the truths that were sung a chorus is built together.

As I sit there in the room with my bible in front of me, I join in the choruses singing what is on the pages in front of me.   It is then that I realize that I am not just intellectually reading or understanding something – or singing some song…but there is truth falling like a heavy stone deep into the well of my heart.  I am caught up in the moment.

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The 11 verses we meditated on in the last three thursday sessions were Revelations Chapter 4 – The throne Room in Heaven.  It almost defeats the purpose if I put in words what sunk into my heart in those 6 hours.

The Throne // the 24 other thrones // the elders clothed in white // the sea of glas // the 4 living creatures // the laying down of crowns // the constant worship

The simple truth is – there IS a throne room and one day I will be there.

The meditation culmitates in verse 11 with:

 „You are worthy, O Lord our God, to receive glory and honor and power.  For you created everything, and it is for your pleasure that they exist and were created“

What a counter cultural statement in-and-of-itself that is!    A literall expression of what is done 24/7 at the prayer house.  There is a reason for all the wasteful extravageance of talent and time and it is found in these 11 verses (and many others).  It is all so diametrically „OTHER“ to the laws and principles of this world.   Everythings obtains and loses its meaning before His throne.

And then the stone of truth hits rock bottom:  I am created for HIS pleasure – and every cell of my body seams to respond by saying „Yes“!

10 Tage im Gebetshaus Augsburg

Veränderungen! Ein komplett neuer Lebensstil! Die Umstellung zu einer neuen Art zu leben und zu arbeiten braucht Zeit. Es passiert nicht gleich am ersten Tag. Vor weniger als einem Monat war ich noch mittendrin in meiner Arbeit bei Infineon. Die vergangenen 10 Tage waren gefüllt mit Emotionen, Veränderungen, Anpassungen.

(This Blog in English please click here)

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Ich möchte ein wenig von meiner Zeit in den ‚Westlichen Wäldern‘ erzählen, wo ich ein Wochenende für mich alleine hatte. Es war wunderschön und ich habe einfach die Ruhe genossen. Der Stauden Meditationsweg ist es wert, dass man ihn begeht. Ich war voller Dankbarkeit. Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Sorge, dass ich während dieser Zeit der Reflektion melancholisch werden würde. Dass ich es ein wenig bereuen würde, meinen Job, meine Position und die Sicherheiten aufgegeben zu haben. Aber ich war überrascht welch tiefer Friede mich erfüllte und mein Herz war voller Dankbarkeit, dass Gott diese Tür aufgemacht hat und wie Er mich geführt hat. Ich war einfach nur froh, dass ich bald beim Gebetshaus anfangen konnte.
Ich bin sehr viel gewandert, ca. 15-30 km jeden Tag. Es hat sich so angefühlt, als würde ich mit den gelaufenen Kilometern einen Abstand bringen zwischen meiner alten und neuen Arbeit. Etwas Neues sollte nun bald beginnen und ich musste die Vergangenheit hinter mir lassen.
An meinem letzten Tag entschied ich mich spontan nicht mit dem Bus wieder nach Hause zu fahren, sondern zu wandern. Nach 6 Stunden kam ich in dem kleinen Städtchen Bobingen an und setzte mich in genau das Cafe, wo ich mich mit einem der Leiter des Gebetshauses 5 Monate vorher getroffen hatte. Das hatte ich so gar nicht geplant. In diesem Cafe fing ich damals ernsthaft an darüber nachzudenken, meinen Job zu kündigen, den Glaubensschritt hin zum Gebetshaus zu wagen und Gott zu vertrauen, dass er mich und meine Familie finanziell versorgen wird. Es war sehr bedeutsam wieder in diesem Cafe zu sitzen. Und Gott hatte noch eine Überraschung für mich bereit: als ich dort meine Emails durchlas, erfuhr ich, dass eine weitere Familie uns unterstützen möchte. Es war so, als würde Gott sagen: ‚Schau, ich versorge dich!‘

12814426_10153672046854821_1990389052464429317_nSo habe ich also meine Arbeit als GebetshausMissionar am 1. März mit müden Füßen und einem dankbaren Herzen begonnen. Es ist so ein großes Privileg für mich! Es war wunderbar und sehr bewegend, von meinen neuen Kollegen gesegnet zu werden. Und wie wunderbar ist es doch, Gottes Frieden und sein Wohlwollen zu spüren.

 

Eine meiner größten Fragen – die ich auch schon hier auf dem Blog erwähnt habe  – war: ‚Wie fühlt es sich an 4-5 Stunden jeden Tag zu beten?‘

Ich muss zugeben, dass die ersten zwei Tage ziemlich anstrengend waren. Ich wollte einfach Dinge erledigen, meine to-do-Liste abarbeiten, produktiv sein. Ziemlich schnell wusste ich nicht mehr für was ich noch beten sollte und dann war es einfach schwierig konzentriert zu bleiben.  Der Gebetsraum könnte kein stärkerer Kontrast zu meiner alten Arbeit sein, wo ein Meeting das nächste jagte.
Was für eine Verschwendung! Was für eine Hingabe!

  • Warum nur spielen diese 5 talentierten Musiker für zwei Stunden professionell wunderbare Anbetungslieder wenn doch der Raum fast leer ist?
  • Warum mit solcher Intensität für die Nöte unseres Landes beten, wenn doch kaum einer zuhört?
  • Warum all diese Zeit für das Gebet?

Das ist doch Verschwendung! Warum nur habe ich meine Karriere für so etwas aufgegeben?

An meinem dritten Arbeitstag habe ich beschlossen, nicht länger krampfhaft etwas ‚tun‘ zu wollen, sondern einfach nur ‚da‘ zu sein. Es hat mich mit voller Wucht getroffen für wen das alles hier passiert. All die Stunden, all die Lieder, all die Gebete, all die Stille, all die guten Musiker. All das, weil Jesus auferstanden ist, weil Er Herr ist und weil Er es wert ist. All diese ausgegossene ‚Verschwendung‘ war wie ein Kulturschock für mich, der ich noch getrieben war vom hektischen Arbeitsleben.

Ist das die wahre Liebe? Verschwenderisch, überfließend? Alles zu geben für den, den man liebt. In der Liebe geht es nicht um Effektivität, etwas zurück zu bekommen oder irgendeine Pflicht zu erfüllen. Liebe bedeutet immer von ganzem Herzen mehr geben zu wollen, immer weiter zu gehen.

Als wir für zwei Stunden im Gebetsraum mit Liedern und Gebet  zwei Verse über den Thronsaal Gottes (Offb. 4) meditierten, wurde mir bewusst, dass es nichts gibt, das wichtiger wäre. Nichts ist wichtiger als zu seinen Füßen zu sitzen und ihm all meinen Lobpreis zu geben. Ich kann mir nicht vorstellen meine Zeit sinnvoller einzusetzen.

10 days in the Prayer House, Augsburg

Changes! – A whole new lifestyle – A whole new way of living and working isn’t done in just one day.  It doesn’t just happen on the first day.  Less than a month ago I was still in my corporate job at Infineon.  And so these past 10 days have been full – full emotionally, full with changes, full with adjustments.

(Für diesen Blog auf Deutsch hier klicken)

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But let me start with my time away alone in the „Westlichen Wälder“– A large forest west of Augsburg. It was beautiful and I simply enjoyed the silence.  The Stauden-Meditations Weg is definitely worth it.  I was filled with thankfulness.  To be honest I thought being alone would cause me to drop off into melancholy reflection.  Giving up my position, my team, my security.  But I was surprised by the deep peace I felt and how full of a thankful heart I was for how God had opened this door, how God had led me.  I was just thankful to finally start at the Prayer house.  I did so much hiking – walking 15-30 km each day.  I felt as though I literally had to put distance between my job and the start at the prayer house.  Something new was about to start and so I needed to leave the past behind me.  On my last day I decided to hike the 30 km home instead of taking the bus.  So after 6 hours I ended up at a café in Bobingen.  I didn’t plan this, but that was the exact same café where I had sat together with one of the leaders of the prayer house 5 months ago.  It was here that I began to think about leaving Infineon and take this leap of faith.  Trusting God to provide the finances for me and my family.  That was very meaningful to me.  To top it all off, God allowed me to receive an email as I was sitting there from a family that decided to support us.   It was as if He was saying: „ Look I will take care of you!”

12814426_10153672046854821_1990389052464429317_nSo with tired feet and a happy and firm heart I started on March 1st.  I felt such a privilege on that day.  How great it was to be commissioned and prayed for.  And how great to have such peace and see His confirming hand.

 

 

One of my big questions (that I have already written about here) was:  How would it feel to pray 4-5 hours each day?

I admit I had a hard time the first two days entering this prayer lifestyle.  Still filled with a desire to DO a bunch of things – to accomplish – to gets stuff off my “To-Do” list.  I quickly ran out of things to pray for and felt then so hard to stay focused.  Just having left Infineon – a high performance company, I was struck by the stark contrast of what I was entering into.  “What I waste! – What abandonment!

  • Why are those 5 talented musicians playing two hours with such professionalism worship songs when the room is half empty?
  • Why pray for the needs of this country with such earnestness when no one is listening?
  • Why spend all this time in prayer?

A waste of time?  Did I really leave my career for this?

On my third day in the Prayer Room I decided to stop “doing” and to try to just be present.  I was hit in full force on that day for whom all this is being done.  All the hours – all the songs – all the prayers – all the stillness – all the talented musicians.  All this because Jesus is risen – He is Lord and He is worth it.  All this abandoned “waste” felt like a culture shock to my effectivity, results driven business lifestyle.

Isn’t that what love really is?  Extravagant “wasteful” “over the top”?  Going all out for your loved one!  Love isn’t really love if it is all about effectiveness, getting something out of it or fulfilling some duty.  Love is always about going the extra mile.

In the midst of a two-hour worship session where in song and prayer we were contemplating only two verses from the throne room of God (Revelations 4) I became aware that there is actually nothing more valuable than this.  To sit at His feet and give him all my worship.  I can’t imagine a worthier use of my time.