All in for Jesus

Weil Jeremy amerikanischer Staatsbürger ist, wir beide über längere Zeit in den USA gelebt haben und auf der ganzen Welt englischsprachige Freunde haben, haben wir uns dazu entschlossen auch eine englische Version von er.hört aufzubauen, nämlich ‚All in for Jesus‘.  

(c) Jeremy  Hammond, Cover von 'All in' von Mark Batterson

(c) Jeremy Hammond, Cover von ‚All in‘ von Mark Batterson

Der Blogtitel ist inspiriert von einem Buch, das Jeremy gerade liest: ‚All in‘. Ich habe bisher nur das Vorwort gelesen, aber das alleine hat mich schon immens herausgefordert. Der Autor Mark Batterson erzählt da über Missionare, die Anfang des letzten Jahrhunderts sich auf die Reise machten, wohl wissend, dass sie nicht lebend in ihre Heimat zurück kehren werden. Also packten sie ihre wenigen Habseligkeiten in ihre Särge. A. W. Milne war ein solcher Missionar. Sein Ziel waren Inseln im Pazifischen Ozean. Alle seine Vorgänger wurden von den Einheimischen ermordet. Milne bangte nicht um sein Leben, weil er sein Leben schon längst in Jesu Hände gelegt hatte. Sein Sarg war gepackt. Er lebte schließlich 35 Jahre unter den Ureinwohnern und als er starb, wurde er mitten in ihrem Dorf beerdigt. Sein Grabstein trug die Aufschrift: ‚Als er kam war kein Licht. Als er ging war keine Dunkelheit.‘ (‚Nachfolge total, Mark Batterson)

Ich kann kaum in Worte fassen, wie mich so eine Geschichte berührt und bewegt und herausfordert. Wir sind nie dazu geschaffen worden, dieses Leben für uns zu leben. Es geht hier gar nicht um uns! Es geht um Jesus und darum, seine Liebe in diese kalte, kranke Welt hinauszutragen.

Wenn ich das hier so schreibe, dann predige ich immer zuallererst mir selbst. Wie weit bin ich doch entfernt von totaler Nachfolge. Wie sehr ist mein Ego noch damit beschäftigt ‚gut anzukommen‘,  beliebt zu sein, dies und das unbedingt noch zu sehen und zu erleben. Aber die Sehnsucht nach ‚Leben in Fülle‘ drängt mich auf die Knie. Meines Herzens Schrei ist: ‚Mehr von dir Jesus…‘ Und das wunderbare an der ganzen Sache: je mehr wir unser Leben vor Gottes Thron legen, desto erfüllter sind wir. Wir werden glücklicher, ausgeglichener, friedlicher wenn unser erstes Anliegen Jesus ist. Denn er allein ist die Quelle allen Glücks. Er ist der Geber aller guten Dinge!

Jeremy hat gestern den ersten englischen Blogpost geschrieben...schaut doch mal vorbei! 

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