Vertrauen

Es fordert uns heraus Gott komplett zu vertrauen. Es reicht nicht aus einmal zu sagen: Herr, ich vertraue dir – ich muss mein Vertrauen ständig neu festmachen, immer wieder erneuern.

Der Weg des Gerechten aber ist gerade, du ebnest seinen Weg. Jesaja 26,7

Der Weg des Gerechten aber ist gerade, du ebnest seinen Weg.
Jesaja 26,7

Die Welt überschwemmt uns oft mit ihren Forderungen nach Sicherheiten, nach Vorsorge. Alles muss abgesichert sein, alles muss nach Plan laufen, muss in ein Schema passen.

Wir wirbeln das gerade alles durcheinander. In Jeremys Arbeit prallen zwei Welten aufeinander: unser Gottesvertrauen gegen weltliche Sicherheiten. Gehaltserhöhungen. Feste Arbeitsverträge. Altersvorsorge vs. keine finanzielle Absicherung, unbekannte Zukunft, ein Abwenden von weltlichem Ansehen.

Bevor Gott mächtig wirken kann, müssen wir uns herauswagen aus unserem abgesicherten Leben. Das fordert uns heraus. Immer wieder schauen wir uns an und fragen uns: ‚Sind wir komplett verrückt geworden?!‘ Und dann lächeln wir und nicken uns zu. Komplett verrückt. Verrückt für Jesus. Wir können nicht mehr anders. Jesus hat unser Herz in Brand gesetzt und es gibt kein Zurück mehr.

Was uns neben dem Gebet immer wichtiger wird, ist der Wunsch, dass immer mehr Familien das Risiko wagen und ganze Sache mit Jesus machen. Dass sie alles geben. Dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und in dieses Land gehen, dass sie schon so lange auf dem Herzen haben. Dass sie dieses Kind adoptieren. Dass sie ihr Heim öffnen und Flüchtlinge einladen und ihnen die Liebe Jesu nahe bringen. Dass sie Gebetskreise für die Schulen und Kindergärten und für ihre Nachbarschaften gründen. Dass sie Großes erwarten von Jesus! Dass sie keine Furcht mehr haben, von dem was andere denken, dass sie getrieben sind von der Gnade Gottes, dass sie gar nicht anders können, als alles, alles zu geben.

Wir stehen als Familie erst am Anfang einer langen Abenteuerreise. Es ist ein Kampf, keine Frage. Es ist nicht einfach aus dem System der Sicherheiten auszusteigen. Aber Jesus ist es wert. Ich erinnere mich so gerne an ein Zitat aus meiner Bibelschulzeit:

‚Der sicherste Platz für dich auf Erden ist im Zentrum von Gottes Willen.‘ 

Da mag ein Sturm um dich herum toben. Kriegsgeschrei. Angst und Furcht. Da mögen dunkle Wolken heranziehen, unsichere Zeiten anstehen. Was um uns herum geschieht, ist nicht von Bedeutung, solange wir wissen: Ich bin an dem Platz, an dem Gott mich haben will. Der, der mich ruft, wird es auch tun, der, der mich ruft, wird auch für mich sorgen, der der mich ruft, trägt die volle Verantwortung für mich. Ich darf mich sicher und geborgen fühlen.

Und so gehen wir weiter als Familie auf unserem Weg Richtung Gebetshaus. Es ist der Weg, auf den der Herr uns gerufen hat und wir entscheiden uns heute wieder neu, ihm völlig zu vertrauen.

‚Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft – vor wem sollte mir grauen?‘
Psalm 27, 1

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4 Gedanken zu „Vertrauen

  1. Hi Inka.
    Ich freue mich sehr, dass ihr diesen Weg im Gebetshaus jetzt gehen könnt, da ich ja auch von Jeremy weiß wie lang ihr mit einem Leben im vollzeitlichen Dienst gerungen habt. Trotzdem denke ich, dass viele Menschen von Gott auch zu einem Leben in der „weltlichen Wirtschaft“ berufen sind, um dort Gottes Willen zu tun. Feste Arbeitsverträge, Gehaltserhöhungen,… sind ja nichts schlechtes und diese Sicherheiten können auch Gottes Segnungen sein. Ich denke auch mit diesen Sicherheiten kann man sich im Zentrum von Gottes Willen befinden.
    Zitat (leicht verändert :-)): „Was um uns herum geschieht, ist nicht von Bedeutung, solange wir wissen: Ich bin an dem (Arbeits)Platz, an dem Gott mich haben will.“
    liebe Grüße
    Jens

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    • Hi Jens, da stimme ich dir natürlich voll und ganz zu! Dieser Blog ist halt über unseren ganz persönlichen Weg und das ist in den Posts auch der Schwerpunkt. Und jeder Mensch kann ja – egal wie seine Lebenssituation aussieht- für sich prüfen, wie er ‚alles‘ geben kann. Nicht jeder muss seine Arbeitsstelle aufgeben, das ist klar! Ganz liebe Grüße, Inka

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      • es gehört mit einer kinderreichen Familie auf jeden Fall ganz viel Mut und grenzenloses Vertrauen auf den Herrn dazu. Das ist mir persönlich ein großer Denkanstoß: viele Pläne, die ich mir tagtäglich so mache und Drang nach Sicherheit in allen möglichen Bereichen grundsätzlich zu durchdenken… Wir brauchen Missionare, die alles hinter sich lassen, auch oder besonders in moderner Zeit. Das ist sicher nicht jedermanns weg – aber ich danke Gott dafür , daß es Menschen wie Euch gibt. Wir unterstützen Euch gerne. Gottes Segen begleite Euch! Maria Anna

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