Mut zum Risiko

Natürlich fragen wir uns immer wieder, ob es nicht unverantwortlich ist mit vier Kindern einen Weg einzuschlagen, der finanziell erstmal überhaupt nicht abgesichert ist. Kann man das überhaupt machen? Ist das Risiko nicht zu groß? Was ist, wenn wir aus unserem Haus ausziehen müssen, unseren Lebensstandard nicht halten können?

Ich hatte heute ein mutmachendes Gespräch mit einer lieben Freundin. Wir redeten darüber, dass man als Christ nicht dazu berufen ist ein möglichst abgesichertes Leben zu leben, sondern dass wir Christen herausgefordert sind, aus unserer Komfortzone herauszutreten. Das sieht für jeden natürlich anders aus.

Was würde passieren, wenn ich meine Menschenfurcht beiseite lege und der Kassiererin beim Supermarkt sage, dass Jesus sie liebt?
Was würde passieren, wenn eine Welle der Barmherzigkeit durch unsere Kirchen und Gemeinden strömen würde und Kinder adoptiert werden würden und in Pflege genommen werden würden?
Was würde passieren, wenn wir großzügig mit unserem Geld umgehen würden und mehr geben, als den obligatorischen ‚Zehnten‘?
Was würde passieren, wenn wir uns von der Liebe Jesu antreiben lassen und für Menschen auf der Straße um Heilung beten?
Was würde passieren, wenn wir um jeden Preis zurückfinden wollen zu unserer ersten Liebe und alles dafür tun, um Jesus leidenschaftlich anbeten zu können?

Normales Christsein ist radikal. Jesus hat immer wieder radikale Entscheidungen gefordert. Es geht nicht darum, ob wir uns wohl fühlen, ob wir auch ja nicht anecken, ob wir politisch korrekt bleiben. Es ist an der Zeit Mut zum Risiko zu haben. Aus dem sicheren Boot auszusteigen und auf dem Wasser auf Jesus zu zugehen.

Wie kann das für dich konkret aussehen? Wo fordert Jesus dich heraus, ihm ohne Kompromisse nachzufolgen?

Für uns als Ehepaar ist es eine große Herausforderung, Jesus ohne Kompromisse nachzufolgen. Es ist nicht einfach; die Stimme der Vernunft will uns manchmal zurückrufen. Aber es ist auch ein wunderschönes Gefühl, ganz und gar von Jesus abhängig zu sein. Ihm sagen zu können, dass unser ganzes Vertrauen auf ihn ausgerichtet ist. Ich weiß, er wird uns nicht hängen lassen. Er wird zu uns durchbrechen und uns mit allem versorgen, was wir brauchen. Ich weiß nicht wie, aber ich bin voller Zuversicht, dass wir staunend auf unsere Knie sinken werden und nicht anders können, als ihm danken, danken, danken.

‚Gottes Berufung für uns ist nicht, dass wir es immer gemütlich haben. Er ruft uns dazu auf, ihm so vollkommen zu vertrauen, dass wir ohne Angst uns in Situationen begeben, wo wir ein Problem haben werden, wenn er uns nicht zur Hilfe kommt.‘
Francis Chan

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