Schritt für Schritt

Schritt für Schritt bereiten wir uns auf den Wechsel von Jeremys momentaner Arbeitsstelle hin zum Gebetshaus vor. In unseren Köpfen schwirren viele Gedanken herum und ein großes Projekt für uns ist das Fertigstellen unseres ersten Rundbriefes. Dank meiner talentierten Schwester (www.millis-design.de) sind die Visitenkarten heute schon mit der Post angekommen und schöne Neujahrskarten haben wir auch bestellt!

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Zuviel wollen wir hier nicht verraten, denn es soll ja auch eine kleine Überraschung werden! Der allererste Rundbrief ist schon etwas besonderes und auch deshalb möchten wir ihn auch – herrlich altmodisch – mit der Post versenden. =)

Wer will noch und hat noch nicht? Wir freuen uns, wenn wir dich noch auf auf unsere Rundbriefempfängerliste setzen dürfen! Schreibe einfach eine kurze Email an:

inkahammond@gmail.com oder jeremy.l.hammond@gmail.com.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass ihr als unsere Wegbegleiter spürbar Anteil haben könnt an unserem Abenteuer. Der Rundbrief soll neben diesem Blog eine Möglichkeit für euch sein, euch mit uns auf den Weg zu machen und Gott in seiner Größe und Herrlichkeit zu erleben.

Es bleibt spannend…

 

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Gott spricht

Gott spricht in unsere Zeit hinein. Es sind Worte der Ermutigung und der Herausforderung. Heute habe ich auf Facebook das Gemälde eines christlichen Künstlers entdeckt, das ich gerne mit euch teilen möchte. Auch seine Worte dazu finde ich absolut wichtig:

Mit freundlicher Genehmigung von Norbert Witte

Mit freundlicher Genehmigung von Norbert Witte

‚Im Gebet sah ich ein Bild.
Ich sah Europa von oben und mittendurch ging ein Riss.
Die Kommunikation war unterbrochen.
Unüberwindbare Differenzen waren da.
Gott hat gefragt: Betet ihr für Euer Land und Europa?
Oder Flucht ihr Ihnen durch Euer Reden?
Dann sagte Jesus: Tretet in den Riss.
Liebt Euer Land.
Liebt Europa und die Menschen darin.
Betet für Sie und ich werde Euer Herz verändern.

Wo sind die Beter in meiner Gemeinde?
Sucht Ihr mich und meinen Willen?
Treibt aus den Geist der Rebellion.
Betrübt nicht den Heiligen Geist.
Liebe die, die Dich hassen.
Betet für Eure Feinde.
Dann könnt Ihr doch auch für Europa beten.
Betet für die Regierung.
Lasst uns ein Volk von Betern werden.
Zur Ehre unseres Gottes.‘

 

 

Weihnachten

Weihnachten ist schon fast wieder vorbei…und trotzdem wollen wir euch noch gesegnete Weihnachten wünschen! Die Weihnachtsfreude, das Staunen über das unfassbar große Geschenk Jesus soll uns schließlich das ganze Jahr über begleiten.

In diesem Sinne hier eines unserer absoluten Lieblingslieder zu Weihnachten:

 

MEHR 2016

Ihr Lieben,

wir möchten euch von ganzem Herzen die Gebetshauskonferenz MEHR ans Herz legen. Vom 3.-6. Januar 2016 versammeln sich über 6000 Christen aus allen Konfessionen und aus ganz Europa in Augsburg um den Herrn anzubeten und großartige Vorträge von bekannten christlichen Rednern zu hören, wie z.B. der Gründer des Gebetshauses in Augsburg Dr. Johannes Hartl, Heidi Baker und Pete Greig. Es gibt noch ein paar Tickets – ich kann euch nur von Herzen empfehlen euch diese Zeit zu gönnen. Mehr Infos auf www.gebetshaus.org.

(c) Gebetshaus Augsburg

(c) Gebetshaus Augsburg

Jeremy wird zeitweise am Infotisch sein – gebt uns Bescheid, wenn ihr ihn persönlich kennen lernen möchtet! Ich werde mit den Kindern auch immer mal wieder vorbeischauen – es wäre schön, neue Kontakte zu knüpfen und unsere Vision mit euch zu teilen.

 

Vertrauen

Es fordert uns heraus Gott komplett zu vertrauen. Es reicht nicht aus einmal zu sagen: Herr, ich vertraue dir – ich muss mein Vertrauen ständig neu festmachen, immer wieder erneuern.

Der Weg des Gerechten aber ist gerade, du ebnest seinen Weg. Jesaja 26,7

Der Weg des Gerechten aber ist gerade, du ebnest seinen Weg.
Jesaja 26,7

Die Welt überschwemmt uns oft mit ihren Forderungen nach Sicherheiten, nach Vorsorge. Alles muss abgesichert sein, alles muss nach Plan laufen, muss in ein Schema passen.

Wir wirbeln das gerade alles durcheinander. In Jeremys Arbeit prallen zwei Welten aufeinander: unser Gottesvertrauen gegen weltliche Sicherheiten. Gehaltserhöhungen. Feste Arbeitsverträge. Altersvorsorge vs. keine finanzielle Absicherung, unbekannte Zukunft, ein Abwenden von weltlichem Ansehen.

Bevor Gott mächtig wirken kann, müssen wir uns herauswagen aus unserem abgesicherten Leben. Das fordert uns heraus. Immer wieder schauen wir uns an und fragen uns: ‚Sind wir komplett verrückt geworden?!‘ Und dann lächeln wir und nicken uns zu. Komplett verrückt. Verrückt für Jesus. Wir können nicht mehr anders. Jesus hat unser Herz in Brand gesetzt und es gibt kein Zurück mehr.

Was uns neben dem Gebet immer wichtiger wird, ist der Wunsch, dass immer mehr Familien das Risiko wagen und ganze Sache mit Jesus machen. Dass sie alles geben. Dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und in dieses Land gehen, dass sie schon so lange auf dem Herzen haben. Dass sie dieses Kind adoptieren. Dass sie ihr Heim öffnen und Flüchtlinge einladen und ihnen die Liebe Jesu nahe bringen. Dass sie Gebetskreise für die Schulen und Kindergärten und für ihre Nachbarschaften gründen. Dass sie Großes erwarten von Jesus! Dass sie keine Furcht mehr haben, von dem was andere denken, dass sie getrieben sind von der Gnade Gottes, dass sie gar nicht anders können, als alles, alles zu geben.

Wir stehen als Familie erst am Anfang einer langen Abenteuerreise. Es ist ein Kampf, keine Frage. Es ist nicht einfach aus dem System der Sicherheiten auszusteigen. Aber Jesus ist es wert. Ich erinnere mich so gerne an ein Zitat aus meiner Bibelschulzeit:

‚Der sicherste Platz für dich auf Erden ist im Zentrum von Gottes Willen.‘ 

Da mag ein Sturm um dich herum toben. Kriegsgeschrei. Angst und Furcht. Da mögen dunkle Wolken heranziehen, unsichere Zeiten anstehen. Was um uns herum geschieht, ist nicht von Bedeutung, solange wir wissen: Ich bin an dem Platz, an dem Gott mich haben will. Der, der mich ruft, wird es auch tun, der, der mich ruft, wird auch für mich sorgen, der der mich ruft, trägt die volle Verantwortung für mich. Ich darf mich sicher und geborgen fühlen.

Und so gehen wir weiter als Familie auf unserem Weg Richtung Gebetshaus. Es ist der Weg, auf den der Herr uns gerufen hat und wir entscheiden uns heute wieder neu, ihm völlig zu vertrauen.

‚Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft – vor wem sollte mir grauen?‘
Psalm 27, 1

Wunder am Wegesrand

Gott sorgt für uns. Ich habe das Gefühl, dass wir Seine Fürsorge deutlicher oder intensiver wahrnehmen, seit wir den Glaubensschritt gegangen sind und weltliche Sicherheiten aufgegeben haben.

Seit ein paar Jahren kommt eine Frau einmal in der Woche zu mir und hilft mir beim Putzen und Bügeln. Jeremy und ich haben unser Budget angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir alles was nicht unbedingt sein muss nun erstmal von den Ausgaben streichen. Also habe ich dieser lieben Frau gekündigt. Heute kam sie bei mir vorbei und meinte, sie möchte uns gerne weiter aushelfen und sie macht es auch gerne umsonst. Das Gebet liegt ihr auch sehr auf dem Herzen und ich war tief berührt, wie sie uns auf ihre Weise auf unserem neuen Weg unterstützen möchte.

Wir wünschen uns schon sehr lange einen Babysitter für unsere Kinder, der einmal in der Woche kommen kann. Und nicht nur irgendjemanden – wir haben uns eine Person gewünscht, die Jesus liebt und unseren Kindern auch geistlich etwas mitgeben kann. Ein letzter Versuch für uns war in unserem Gemeindebrief eine Anzeige zu schalten. Tatsächlich meldete sich vor kurzem eine Frau bei uns. Sie wohnt bei uns praktisch ums Eck, liebt Jesus…und das Gebetshaus! Am Samstag lernen wir uns kennen, aber wir staunen jetzt schon über Gottes Wege!

Ich bin mir sicher, das ist erst der Anfang…wir freuen uns darauf, wie Gott für uns weiter sorgen wird. Er ist so kreativ und es ist so wunderschön, von ihm beschenkt zu werden und die Wunder am Wegesrand zu entdecken!

Schaut auf die Vögel des Himmels: sie säen nicht, sie ernten nicht und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

Matthäus 6,24

 

 

Danket…

Es überwältigt uns gerade, wie viele positive Rückmeldungen wir bekommen! So viele Ermutigungen! Herzlichen Dank für euer Mitfeiern, Mittragen, Mitfreuen.

Heute stand in der Losung:

‚Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, seine Güte währet ewiglich.‘
Psalm 106,1

Unsere Herzen sind voller Dank. Gott schaut auf uns in Freundlichkeit, er ist nie abweisend. Seine Liebe durchdringt uns heute, auch wenn es wieder ein anstrengender Tag war mit Tränen und Kraftlosigkeit. Seine Barmherzigkeit hält uns im Innersten zusammen, wenn wir das Gefühl haben, dem Druck des Lebens nicht mehr standhalten zu können. Seine Flügel bedecken unsere wunden Seelen mit heilender Kraft.

Heute durfte ich wieder erleben: auch wenn es schwer ist, auch wenn es weh tut, auch wenn der Weg zu lang scheint  – mit Jesus gibt es immer Hoffnung. Ein Telefonanruf im genau richtigen Moment…ein gemeinsames Gebet…eine herzliche Umarmung von meiner Tochter… Mit Jesus geht es immer weiter, Schritt für Schritt. Er salbt mein Haupt mit Öl und schenkt mir voll ein. (Psalm 23,5).

Ich will dich ermutigen heute. Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir. Gott hält uns fest in seiner Hand, nichts wird uns von ihm wegreißen. Du bist sicher bei ihm, sicher und geborgen. Meine Dankbarkeit gegenüber Gott inmitten von nicht perfekten Lebensumständen fließt als Ermutigung zurück in mein Herznovember2015 103.

Danket dem Herrn…danket, danket, danket.